Wer ist die schönste Kuh im Lande?
"tierische Misswahl"

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Wer ist die schönste Kuh im Lande?

In einigen ländlichen Metropolen unseres Landes sind „Misswahl unter Kühen“ eigentlich schon länger zur Tradition geworden. Auch in der damaligen DDR gab es solche Wettbewerbe und Leistungsschauen unter den unterschiedlichen Rassen. Mit „persönlichen Stolz“ durfte ich als Auszeichnung als damaliger Tierzucht –Lehrling in Leipzig-Markleeberg mit an solchen Tierausstellungen und Leistungs- Wettbewerben teilnehmen. Die “Vielfalt der in der DDR gezüchteten Rinderrassen war aber noch relativ übersichtlich.

Das „Schwarzbunte Milchrind“ war die typische Hausrind-Rasse, die in der DDR gezüchtet wurde. Dazu wurden in die Ausgangsrasse „Schwarzbuntes Niederungsrind“ „Jersey-Bullen“ aus Dänemark eingekreuzt sowie „Holstein-Rinder.“ Mit dieser Dreirassenkreuzung wollte man eine Rinderrasse mit hoher Milchleistung, hohem Milchfettgehalt und ausreichender Mastleistung schaffen. „Diese DDR-Einheitsrinder gab es von Mecklenburg bis nach Thüringen.

Die Rinderrassen wurden/werden damals wie heute entsprechend ihrer Nutzung in „Milch-, Fleisch- und Zweinutzungsrinder“ unterschieden. Eine typische Zweinutzungsrasse ist die Rasse „Fleckvieh“, weltweit bekannt als „Simmentaler“. Im Gegensatz zur typischen Milchrasse „Holstein-Friesian“ sind die Tiere bei guter Milchleistung massiger und fleischreicher.

Eigentliche „Fleischrinder“ werden nicht gemolken und überwiegend als sogenannte Mutterkühe gehalten. D. h. die Kälber ernähren sich von der Milch der Mutter und verbleiben bis zum Absetzen bei den Kühen. (Beispiel Bild 1 Angus-Rinder-Bulle)

Laut Statistischem Bundesamt gibt’s es in Deutschland knapp 12,6 Mio. Rinder. Etwa 47 % zählen zur Rasse „Deutsche Holsteins“ (schwarz- und rot bunt), 29 % zum Fleckvieh, die restlichen rund 24 % sind Rinder sonstiger Milch-, Zweitnutzungs- und Fleischrassen sowie Kreuzungen.
Für mich sind aber die aus Schottland eingeführten Hochland-Rinder-Fleisch-Rassen (die ursprünglich nur in Schottland und auf den Hebriden verbreitet waren) und insbesondere die „Galloway –Rinder“ (Diese Rinder- ist ein für die ganzjährige Freilandhaltung geeignetes Hausrinder-Rassen. Das Galloway-Rind -die klein- bis mittelrahmige Robust-Rasse stammt aus dem namensgebenden Kreis Galloway im Südwesten Schottlands) die Topfavoriten als „anmutigste und schönste Rinderrasse Europas“.
Wenn auch mit „Migrationshintergrund“ haben/sind diese ja doch schon einige Generationen hier in unserer Region geboren (gekalbt) und könnten also durchaus als „Thüringer“ bei solchen Wettbewerben „Wer ist die schönste Kuh im Lande? mithalten!!!! – Die Bilder sollten für sich sprechen!!!

 nachfolgend die „anmutigsten und schönsten Rinder “ hier Bilder von einer kleinen Herde „Galloways Kühe mit Kälbchen“ (Mütter u.Tanten stellen sich schützen um die Kälbchen und "Schottische Hochlandrinder" Aufnahmen von März 2019 sowie  nachfolgend Angus-Bulle/Mutterkuh mit Kälbchen Aufnahmen von 2018

Von Eckehard Dierbach (Plaue- eigene Aufnahmen aus dem ILM-Kreis)

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