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Was tun bei Katzenjammer und Katerstimmung? - Der Tipp zu den Festtagen: „Pröstern“ funktioniert auch mit alkoholfreien Getränken

Damit es Neujahr weder zu Katzenjammer noch Katerstimmung kommt, ist der Griff zu alkoholfreien
Getränken eine Alternative.
Damit es Neujahr weder zu Katzenjammer noch Katerstimmung kommt, ist der Griff zu alkoholfreien
Getränken eine Alternative.
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von Eduard Zelmer

Es ist eine alte Erfahrung: Mit dem Weihnachtsfest und der Silvesterparty kommt es zum Jahresende in Sachen Feierlichkeiten binnen einer Woche gewissermaßen zum „Doppelpack“. Und das Feiern macht Spaß! Die Katerstimmung und der Katzenjammer am anderen Morgen allerdings weniger.
Brummschädel, Übelkeit, Schweißausbrüche machen vielen zu schaffen. Daher für all jene, die beim Feiern nicht ganz auf Alkohol verzichten möchten, ein paar
private praktische Ratschläge:

1. Damit der Alkohol nicht zu rasch ins Blut übergeht, sollte man möglichst eine
gute, fettreiche Grundlage schaffen. Das kann der beliebte Heringssalat,
eine deftige Salami oder das etwas zeitaufwändigere Fondue sein. Aber
auch Würstchen und andere Salate können vor dem „Prösterchen“ für eine gewisse „Basis“ sorgen.

2. Zu empfehlen ist, möglichst bei einer Getränkesorte zu bleiben. So hält
man sich länger fit! Zwischendurch häufig genug alkoholfreie(!) Getränke zu
sich zu nehmen. Wasser und Sprudel wären genau das Richtige. Auch Säfte sind
gut geeignet. Allerdings beansprucht Fruchtsaft zusätzlich die Magennerven,
die bei solchen Feierlichkeiten ohnehin schon recht strapaziert werden. Vorsicht ist bei Kaffee geboten. Der kann zusammen mit Alkohol schaden, und er ist zudem kein Flüssigkeitslieferant für den Körper.

3. Zu achten ist auch darauf, dass man keine warmen, zucker- oder kohlensäurehaltigen Getränke zusammen mit alkoholischen konsumiert. Dieser Cocktail beschleunigt nämlich die Aufnahme des Alkohols im Blut.

4. Aufgepasst! Wer empfindlich ist, sollte Rum, Whisky, Gin, Brandy oder Rotwein
nur in kleinen Maßen trinken. Diese Getränkesorten enthalten größere Mengen
an Stoffen, die einen deftigen Kater auslösen können. Beim Wein ist ratsam, mal nicht auf den Euro zu gucken, um sich sozusagen „reinen Wein“ einschenken zu lassen.

5. Zum Schlafen sollte man nach der Feierei die Heizung herunter drehen und
das Fenster ankippen oder gar öffnen. Frische Luft dürfte den Katzenjammer am Morgen ein wenig lindern helfen.

6. Und scheinen trotz aller Ratschläge die Kopfschmerzen am anderen Tage schier unbesiegbar zu sein, so gibt es auch gegen sie einige „Hausmittelchen“:
> Auch wenn man so gut wie keinen Appetit hat, wird ein deftiges Frühstück
empfohlen. Es hilft tatsächlich gegen Kater, Kopfweh, Schwindel und mäßige
Übelkeit. Salziges stabilisiert den Mineralstoffhaushalt im Körper.
> Apfelsaft oder Apfelschorle sowie Mineralwasser sind gleichfalls sehr „hilfreich“, denn der Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit, die wieder zugeführt werden muss.
> Manchmal hilft auch ein kleiner (!) Schluck Alkohol. Er kann den Abbau von
Begleitstoffen hemmen, die den Kater auslösen.
> Und schließlich: Spazieren gehen in frischer Luft hilft dem Kopf meist besser als die Schmerztablette. Anstrengende körperliche Tätigkeiten allerdings
sollte man meiden. Sie belasten während des Katers den Kreislauf zusätzlich.

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