Das/Die „Ungeheuer von „Loch Heyda“
Der Wels oder Waller – größter Raubfisch

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Bei einer aktuellen kleinen Wanderung am Westufer eines Ausläufers des Heydaer Stausees hörte ich meine Rauhaar-Dackeldame „Elli“ sehr aufgeregt bellen, diese war einige Meter im Schilfpfad voraus gelaufen. Sie hatte hier eine eher unschöne aber gleichzeitig eine imposante Entdeckung gemacht und wollte das mir entsprechend mitteilen. Hier lag an einem versteckten Uferbereich – mit der Dackelgröße verglichen - ein „riesiger“(ca. 150-180 cm) verendeter „Wels/oder auch Waller“ genannt. Neben vielen anderen einheimischen bekannten Fischen wurden hier vor vielen Jahren auch „Jungwelse“ zur Regulierung des Fischbesatzes eingesetzt. Allerdings machen diese großen Raubfische mit ihrem „Appetit“ auch nicht vor den Jungtieren der Wasservögel oder kleineren Säugetieren „halt“ und es werden sicher noch einige kapitale Exemplare dieser großen Raubfische im Stausee leben, aber eine Gefahr für badende Menschen besteht hier mit Sicherheit nicht. Die Heydaer Talsperre wurde 1988 in Betrieb genommen, als Nutzung waren die Brauchwassergewinnung für die Landwirtschaft, der Hochwasserschutz und die Produktion von Speisefisch vorgesehen. In den 90iger Jahren wurden hier wohl auch die ersten Jungfische eingesetzt.
Wenn man weiß, dass Welse bei guten Bedingungen ca. 50-80 Jahre alt werden eine Länge von bis zu drei Metern erreichen können und dann ein Gewicht von bis zu 150 Kg auf die Waage bringen könnten, so muss dieser imposante Raubfisch ja schon mindestens älter als 20 Jahre alt gewesen sein und ein beträchtliches Gewicht haben. Wie ich aus fachlichen Kreis erfahren habe gibt es aber eine Experten Gruppe des Anglerverbandes welche sich zur Aufgabe gemacht hat wieder ein „natürliches“ Verhältnis des Speisefischbestandes zu erreichen. Natürlich ist der Wels auch ein vorzüglicher Speisefisch, aber eben nur bedingt bis zu einer bestimmten Größe und Alter. An dieser Stelle muss ich einmal die schnelle Reaktion (nach meiner Meldung) zur sachgerechten Beseitigung des verendeten großen Raubfisches und der sonstigen, vielseitigen Aktivitäten zur Gewässerpflege im Ilm-Kreis durch den Ilmenauer Anglervereins 1954 e.V. loben. Leider kann man das von einigen Badegästen nicht behaupten, welche immer wieder Ihren Müll und Unrat an diesem sehr schönen Thüringer Gewässer hinterlassen!

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