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Arthur Epperlein oder einfach nur Epper

meine gesammelten Werke von Epper
meine gesammelten Werke von Epper
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Arthur Epperlein eher bekannt als Epper wurde am 4. Juni 1919 in Danzig geboren und starb am 29. Dezember 1995 in Halle an der Saale.

Als Musiker und Theaterpianist war er in seiner Jugend- und Studienzeit tätig, wirkte in mehreren Big Bands mit, studierte Grafik und belegte zwei Semester einen Kurs in Medizin. Daher auch seine besondere Beziehung zum Berufsstand der Ärzte, welche später in vielen seinen Karikaturen zu erkennen war.

Sein zeichnerisches Talent wurde von der Halleschen Zeitung "Freiheit" entdeckt.
In der Folge fertigte er im Zeitraum von dreißig Jahren unter seinem Namenskürzel "Epper" tausende humoristischer Karikaturen an mit Themen, die sich auf aktuelle Themen in der DDR bezogen bzw. wurde hauptsächlich der chaotische Alltag des DDR-Bürgers humorvoll dargestellt.
Typisch für ihn war dabei sein freizügiger Malstil. Nacktheit war für Epperlein ebenso wenig ein Tabu wie politische oder auch sozialkritische Themen.
Ein weiterer charakteristischer Bestandteil seiner Arbeit war das Skizzieren von Stereotypen und Vorurteilen, mit denen er auch seine eigenen politischen Ansichten zum Ausdruck brachte. Nach der Wende nahm er beispielsweise die Erscheinungsbilder der Marktwirtschaft ins Visier. Er stellte sie vor allem durch Ganoven und Betrüger dar, die die Parteidoktrinen und den Kapitalismus verkörperten.
Seine Bilder signierte Epperlein stets mit einem bestimmten Logo, einem kleinen schwarzen Pappschild mit der Aufschrift „Epper“ das meistens an der Überschrift des jeweiligen Bildersatzes hing.
In der BRD wurden seine Arbeiten erstmalig 1967 vom Stern veröffentlicht. Später folgten unter anderem Veröffentlichungen in der Hörzu, der Bunten, der Quick, dem Eulenspiegel, der Freien Welt und anderen Zeitungen. Seine Zeichnungen wurden außerdem in Polen, Bulgarien, Österreich, Dänemark der ehemaligen UdSSR und den USA publiziert.
Die Epper-Karikaturen wurden vom Eulenspiegel-Verlag, später vom Schneidewind Verlag in vierzehn so genannten „Epperbüchern“ mit einer Gesamtauflage von über einer Million Stück veröffentlicht. Seit 1999 ist die Stadt Halle im Besitz einer großen Sammlung von Epperwerken, die im Stadtarchiv aufbewahrt und gepflegt wird und für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
Trotz seines Erfolges bezeichnete Epperlein den Beruf des Humorzeichners selbst als einen traurigen Berufsstand, dem er eigentlich nie angehören wollte, da er sich stets gefordert sah auf Bestellung neue Missgeschicke und Katastrophen erfinden zu müssen. (Quelle: teilweise Wikipedia)

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