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Das Leintal bei Garnbach in der Hohen Schrecke – auch zukünftig ein Kultur- und Naturschutzzentrum?

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Im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes „Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft“ soll das Leintal bei Garnbach ein Grünes Atelier mit unvergesslichen Holzskulpturen werden. Darüber hinaus könnte es auch weiterhin eine naturschutzfachliche Attraktion an besonderen Schmetterlingsarten bewahren, wenn der Wegebau auf deren Nahrungsgrundlagen Rücksicht nehmen würde.

Eine bedrohte Schmetterlingsart der Roten Liste, der Große Eisvogel, kommt gegenwärtig noch in der Hohen Schrecke vor. Wegebaumaßnahmen sollten auf deren Nahrungsgrundlage, Weichlaubhölzer wie Zitterpappel und Saalweide, Rücksicht nehmen. Gegenwärtig brauchen diese Bestände an Weichlaubhölzern dringend Hilfe. Pflanzmaßnahmen könnten die Schmetterlingspopulationen dort retten.

Beitrag von Dr. Jürgen König (PAG Hohe Schrecke, SGKU)
Schutzgemeinschaft Kyffhäuser-Unstrutlandschaft (SGKU)

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