Steuerhinterziehung

Ich fange einmal mit einem Sprichwort von Bruno Gideon an:

Nicht Nein sagen können ist eine Einladung an andere, sich einen Vorteil zu verschaffen.

Ich spreche jetzt mal Klartext (wie immer) mit solchen Menschen!
Solche Menschen die schon MIllionen auf dem Konto haben und keine Steuern zahlen möchten, finden es auch noch unverschämt wenn man Ihren Nahmen, wie jetzt auch der möchtegern emanzipierten Frau Alice Schwarzer, anprangert!
Sie hätte nur nein sagen müssen um nicht der Gier verfallen zusein!

So sehen es einige Tageszeitungen:

Die „taz“ urteilt besonders über die Frauen-Ikone:
Alice Schwarzer ist eine Täterin, die ihre Eigeninteressen maximiert hat. Und dennoch versucht sie sich als ein von der Gesellschaft verfolgtes Opfer reinzuwaschen. Besonders schlimm sei es, dass Schwarzer ihre Steuerflucht in eine Flucht aus politischen Gründen umdichte. „Schwarzer schreckt also nicht davor zurück, sich als politisch Verfolgte aufzuplustern – und sich damit implizit mit den Opfern im Dritten Reich zu vergleichen.“

Ihr Fall wiege, trotz der Selbstanzeige, ebenso schwer, wie der von Uli Hoeneß, schreibt der „Express“: „Weil er ein Schlaglicht darauf wirft, wie selbstgerecht und weltfremd diejenigen unterwegs sind, die sich gerne als Gewissen der Nation aufspielen. Und die auf TV-Sofas gegen die Ungerechtigkeiten dieser Republik polemisieren.“

Die Kommentatoren der Zeitungen der WAZ-Gruppe finden die Schwarzer-Äußerungen peinlich:
„Dass Alice Schwarzer nun, da ihr Fehlverhalten publik wird, sich selbst als Opfer stilisiert, ist schlicht peinlich. Wie Hoeneß hat auch Schwarzer, die ihr Konto in der Schweiz viele Jahre lang dem Fiskus verschwieg, Selbstanzeige erstattet. Doch anders als der Fußball-Manager legte sie offenbar eine Anzeige auf den Tisch, die die Finanzbehörden überzeugte - und vermied den Prozess. Es stellt sich die Frage nach dem Sinn des Instruments der Selbstanzeige: Der eine kommt damit durch, der andere landet trotzdem vor Gericht. Ob Reue belohnt wird, hängt von der Kompetenz des Steuerberaters oder Anwalts ab. Gerecht ist das nicht. Überhaupt ist nicht einzusehen, warum gerade bei Steuerbetrug die Selbstanzeige als Schlupfloch gewährt wird, das jedem anderen Rechtsbrecher verwehrt bleibt.“

Die linksliberale „Frankfurter Rundschau“ stört, dass eine Steuersünderin wie Schwarzer straffrei bleiben kann – und sieht einen Promi-Bonus.
„Das riecht nach Willkür, wie die ganze Regelung. Unter den Kleine-Leute-Verbrechen gibt es jedenfalls keine, die bei Selbst-Offenbarung straffrei bleiben.“ Schwarzers Kritik am deutschen Steuersystem (Ehegattensplittling mache Frauen unselbstständig) habe jedenfalls jede Glaubwürdigkeit verloren.

Na dann, auf ein Neues!
Lutz Blobner

Autor:

Lutz Blobner aus Artern

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