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Hochsommerliche Temperaturen im April

Schwalben über Osterglocken
Schwalben über Osterglocken
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Zu viel des Guten
Seit Tagen glüht Hochsommer überm Land. Sonne fast ununterbrochen, Temperaturen über 27 Grad! Das hätten wir uns zu Ostern gewünscht. Besonders uns Alten macht der häufige krasse Wetterumschwung gesundheitlich arg zu schaffen. In Thüringen, aber auch anderswo, haben die Freibäder vorzeitig geöffnet, bei uns leider nicht. Wir leben recht intensiv, aktiv in Haus, Hof und Garten. Gießen hat bei der großen Trockenheit kaum Zweck. Ich habe es in den Abendstunden vorm Haus und im Hof getan, alle kleinen Behältnisse aber getaucht. Erst gestern musste ich die letzten Geburtstagsblumen, Orchideen und Gerberas, entsorgen. Im Hausflur hält nun der Nudelstrauß der Wärme stand, vor der Haustür das Minibeet im Karton, Tausendschönchen und Hornveilchen in kleinen Körben. Es ist erstaunlich, wie reichlich die winzigen Chrysanthemen, Rosen und Osterglocken im Karton-Minibeet blühen. Gestern zählte ich 13 FrühlingsGlöckchen, während über mir die Sonne vom Himmel brannte und die Schwalben zwitscherten und durch die Hitze blitzten. Noch blühen Tulpen und Stiefmütterchen sowie Hornveilchen, schon duften die Fliederdolden, zeigt die Akelei Farbe. Täglich sucht Manfried nach Rosentrieben, ich nach Grün in meinen Lavendelbüschen. Unsere Geduld scheint belohnt zu werden. Nicht alles ist erfroren, auch von meinen Kräutern nicht. Wir haben Neues gepflanzt und hoffen, dass die Pflänzchen der Hitze und Trockenheit widerstehen. Nach und nach kommen die zeitanzeigenden Pflanzen an ihren Platz ins schmale Hofbeet. Im Garten wächst alles so schnell, dass ich überall das Gefühl habe, es sei mir im Wege, ich würde anecken, würde stolpern. Eine Hilfe bin ich meinem Obergärtner wirklich nicht. Das alles verstärkt bei mir das Gefühl, die Arbeit wachse mir über den Kopf.

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