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Badespaß im Freibad Wiehe
Badespaß im Freibad Wiehe
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Rückblick auf die Badesaison 2012-09-05
Die Badesaison plätschert ihrem Ende entgegen, und entgegen allen anderen Aussagen war es eine lange, wellenreiche Schwimmzeit mit extrem abwechslungsreichen Temperaturzuständen: kalt, frisch, erfrischend, kühl, warm, badewannengleich.
Wir waren fast ortstreu. Nur vom 23. 7. bis zum 5. 8. schwammen wir in der Ostsee fast täglich vormittags und nachmittags wieder. Wir trauten uns weit hinaus, obwohl wir oft bibberten, ließen uns von den Wellen schaukeln und fanden am herrlich breiten Sandstrand sogar Hühnergötter; denn zum Glück ist er nicht steinlos. Sonst hätten wir doch gleich zu Hause im Schwimmbecken bleiben können.
Die heimatliche Schwimmsaison begann im Mai (23. 5.) und endete am Sonntag, dem 2. 9., mit Abbaden, Verabschiedung unseres langjährigen Schwimmmeisters Dann und seiner Frau. Ein Porzellan-Sparbuch mit Einlage wurde von der Stammschwimmmannschaft überreicht. Lange saßen wir plaudernd zusammen, griffen erst zu den Schwimmutensilien und traten den Heimweg an, als Ehepaar Dann den berühmten Zaunpfahl schwenkte: „Zu Hause warten Familie und Freunde.“ Sie durften mit ihrem Wohnwagen heimwärts ziehen. Alles, auch das letzte Messer, jeder Topf war längst verpackt, eine 12-jährige Bekanntschaft, z. T. Freundschaft zu Ende. Falsch gedacht!
Am 3. 9. noch vor 18 Uhr klingelte unser Telefon: „Dann hier. Sie können zum Schwimmen kommen. Die Sitzung im Rathaus hat beschlossen, dass wir bei solch schönem Wetter noch geöffnet haben sollen.“ Wir schwammen. Es schwimmen mehr Männer, Frauen, Kinder als an so manchem Hochsommertag im Juli oder August, als sollte bewiesen werden: „WIR BRAUCHEN UNSER SCHWIMMBAD.“

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