Beschneidung bei männlichen Säugling führt zu Komplikationen
Notarzt muss in Sonneberg gerufen werden

Symbolbild

In den späten Abendstunden des 2. Dezember wurde die Sonneberger Polizei informiert, dass bei einer Beschneidung eines männlichen Säuglings Komplikationen aufgetreten waren und deswegen ein Notarzt zum Einsatz kam.

Die Eltern mit libyscher Abstammung hatten nach bisherigen Erkenntnissen am Sonntag gegen 13 Uhr in einer Asylbewerberunterkunft im Landkreis Sonneberg die Beschneidung ihres Säuglings durch einen bisher unbekannten Täter durchführen lassen. Wegen medizinischer Komplikationen, die in der Folge auftraten, wurde der Notarzt alarmiert und kam zum Einsatz. Der Junge wurde dann zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus nach Bayern gebracht und dort stationär aufgenommen.

Die Kripo Saalfeld ermittelt in der Folge wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil des Säuglings gegen unbekannt und die Eltern des Säuglings. Dabei wird auch untersucht, ob die gesetzlichen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches, die die Beschneidung des männlichen Kindes regeln, in diesem Fall erfüllt sind.

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