Worauf Sie für eine sichere Bestattungsvorsorge achten sollten
Bestattungsvorsorge – Eine Sorge weniger

Wer schon zu Lebzeiten vorsorgt, nimmt seinen Kindern eine große Last – vor allen Dingen finanziell. Außerdem kann man so am besten seine ganz individuellen Wünsche festschreiben – bis hin zur Gestaltung des Grabsteins. Seriöse Bestatter beraten Sie dazu gern.
  • Wer schon zu Lebzeiten vorsorgt, nimmt seinen Kindern eine große Last – vor allen Dingen finanziell. Außerdem kann man so am besten seine ganz individuellen Wünsche festschreiben – bis hin zur Gestaltung des Grabsteins. Seriöse Bestatter beraten Sie dazu gern.
  • Foto: Grace Winter / www.pixelio.de
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Was viele Verbraucher derzeit sehr beschäftigt, ist die Sicherheit ihres gesparten oder angelegten Geldes im Pflege- oder Bedürftigkeitsfall für die eigene Beisetzung.

Bei Prüfung des Vermögens werfen die Sozialämter inzwischen ein besonderes Augenmerk auf die Bestattungsvorsorge, denn diese stellt ja Vermögen dar, schreibt der Bundesverband Deutscher Bestatter (BDB).

Um für die eigene Bestattung vorzusorgen, gibt es viele Gründe: Mit der Familie alles im Reinen und besprochen zu wissen, selbstbestimmt Abschied nehmen zu wollen, die Angehörigen finanziell und mental für den dereinstigen Trauerfall zu entlasten oder eine aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit.

Die sichersten Varianten

Was viele nicht wissen, für eine wirklich sichere Bestattungsvorsorge – auch im zukünftigen Pflegefall oder bei bevorstehender sozialer Notlage – gibt es im Grunde nur zwei sichere Lösungen:

1. Eine einmalige und verzinste Einlage in einen sogenannten „Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag“ oder 

2. eine „Sterbegeldversicherung“, die in Raten angespart wird.

Der Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. bietet über die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG und das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur GmbH die Absicherung von Bestattungsvorsorgeverträgen an.

Der Kunde zahlt, ausgehend vom Kostenvoranschlag des Bestatters im Bestattungsvorsorgevertrag, Geld in einen Treuhandvertrag ein. Dieses wird als Treuhandvermögen mündelsicher angelegt und verzinst. Im Todesfall wird dieses Treuhandvermögen dann an den Bestatter zur Erfüllung des Vertrages ausgezahlt.

Eine weitere Option ist die Sterbegeldversicherung. Sie bietet sich vor allem für Menschen an, die nicht älter als Mitte 60 sind. Hier werden monatlich kleine Beträge in eine Sterbegeldversicherung eingezahlt, die im Todesfall ausbezahlt wird. Gerade für Menschen mit kleineren Einkommen ist dies interessant. Es gibt in aller Regel keine Gesundheitsprüfung und das Geld wird nach entsprechenden Wartezeiten sofort nach Vertragsbeginn ausgezahlt.

Der Vorteil einer Treuhandanlage oder einer Sterbegeldversicherung ist, dass die Einlagen bis zu einer angemessenen Höhe im Pflegefall nicht vom Sozialamt angetastet werden. Dazu gibt es zahlreiche aktuelle gerichtliche Entscheidungen.

Individuelle Beratung

Bestatter bieten dafür sogenannte Bestattungsvorsorge‐Beratungen an. Gemeinsam mit dem Kunden werden in einem Bestattungsvorsorgevertrag alle Punkte festgehalten, die später für die Bestattung wichtig sein sollen.

Beratung und Vorsorgevertrag sind kostenlos

Zu den Punkten, die in einem Bestattungsvorsorgevertrag geklärt werden, gehören unter anderem die Fragen nach einer Erd‐ oder Feuerbestattung, dem Blumenschmuck, der Trauerfeier und vielem mehr. Dabei regelt man auch den finanziellen Rahmen.

Laut einhelliger Expertenmeinung macht es Sinn, langfristig für die Bestattung finanziell vorzusorgen, sobald man mit dem Bestatter seines Vertrauens den Vorsorgevertrag abgeschlossen hat.

Es wird gerne behauptet, Sterbegeldversicherungen seien unnötig und teuer. Ein ebenso falscher wie wenig durchdachter Vorwurf. Denn nur wer den Zeitpunkt des eigenen Todes vorhersagen kann, könnte auch das finanziell günstigste Angebot auswählen. Im Normalfall muss aber die vorgesehene Summe ad hoc bereitstehen.

Ein Sparbuch ist nicht sicher

Von einem Sparbuch auf den Namen des Vorsorgenden als Bestattungsvorsorge kann nur abgeraten werden, da die Gelder damit nicht zweckgebunden hinterlegt sind. Im Falle einer Pflegebedürftigkeit könnten diese, ohne Einfluss des Vorsorgenden, durch einen Betreuer und/oder auf Anforderung des Sozialamtes abgehoben und zur Deckung der Pflegekosten verwendet werden. Im Sterbefall stünden sie dann nicht mehr zur Verfügung.

Und noch ein abschließender Rat des Bundesverbandes Deutscher Bestatter: Auch das Testament ist nicht der richtige Ort für Ihre letzte Verfügung zur eigenen Beisetzung, denn die Testamentseröffnung wird in der Regel nach der Beisetzung vollzogen.

Fragen Sie Ihren Bestatter vor Ort – Ihr kompetenter Berater und Begleiter in allen Trauerfragen und zum Thema sichere Bestattungsvorsorge.

Weitere Informationen stellt Ihnen der Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. kostenfrei zur Verfügung unter:
www.bestatter.de

Weiterführende Informationen zur Vorsorge unter:
www.vorsorge-heute.de

BDB / str

Autor:

Daniel Dreckmann aus Zeulenroda-Triebes

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