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Die über den Wolf schreibt - dritter Weimarer-Land-Krimi erschienen

Heike Köhler-Oswald schreibt nicht nur spannende Krimis,  sie kann auch mit Pinsel und Farbe umgehen.
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  • Heike Köhler-Oswald schreibt nicht nur spannende Krimis, sie kann auch mit Pinsel und Farbe umgehen.
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Ein gutes Jahr dauert es, bis die Thüringer ­Autorin Heike Köhler-Oswald einen Krimi druckreif geschrieben hat. Stets greift sie dafür aktuelle Ereignisse aus ihrem Umfeld – Magdala, Jena, Weimar – auf, die sie in ihren Weimarer-Land-Krimis verarbeitet.

Soeben erschien ihr drittes Werk unter dem Titel „Mörder im Schafspelz“, mit dem die Autorin nach der Leipziger Buchmesse zu Hause auf Lesetour geht. Im Mittelpunkt des Geschehens steht diesmal der Wolf. AA-Redakteurin Jana Scheiding hat Heike Köhler-­Oswald in ihrem Heimatort bei Magdala besucht.

Sind Sie die, die mit dem Wolf tanzt?
(Lacht). Ganz bestimmt nicht. Aber der Wolfsangriff ist diesmal das aktuelle Thema, das ich für die Rahmenhandlung meines Buches ausgesucht habe.

Wie stehen Sie zu Isegrim?
Einerseits finde ich es toll, dass er wieder da ist. Doch wenn er zum Problemwolf wird, sieht es schlecht aus. Wir haben viele Tiere, unter anderem Pferde und Schafe. Es wäre furchtbar, wenn sie Wölfen zum Opfer fielen. Die Pferde sind zudem meine Existenzgrundlage.

Im neuen Krimi fließt also Wolfsblut?
Keineswegs. Es geht um knallharten Mord, natürlich. Aber es ist auch wieder etwas fürs Herz dabei. Dem Wolf wird übrigens kein Haar gekrümmt. Im Gegenteil: Er greift eine Wanderschäferin an, die sich in einem Brombeerbusch in Sicherheit bringt und dabei einen grausigen Fund macht – ein Skelett. Niemand weiß, wer das ist und die Knochen sorgen im Buch für allerhand Verwirrung.

Nicht zuletzt durch das Dorf-Tageblatt namens Ursula...
Es stimmt, Ursula weiß alles und kennt jeden. Aber ihrer Neugier ist es zu verdanken, dass der Mord schließlich aufgeklärt wird. Immerhin kann sie sich an die beiden Schnösel erinnern, die damals mit der jungen Frau in einer WG wohnten. Eines Tages war die Frau verschwunden und tauchte nie wieder auf. Und eine WG mit zwei Männern – das war vor etwa drei Jahrzehnten mehr als anrüchig und blieb deshalb natürlich im Gedächtnis haften.

Sie schreiben nicht nur Krimis, Sie malen auch. Könnte daraus eines Tages mehr werden?
Sie meinen, ob ich irgendwann ein Buch illustrieren will? Das könnte ich mir tatsächlich vorstellen. Vielleicht werde ich eines Tages ein Kinderbuch schreiben und illustrieren. Ideen dafür habe ich schon. Aber das ist Zukunftsmusik. Noch schlägt mein Herz für Mord und Totschlag.

Zur Sache:
Aus ihrem neuen Krimi „Mörder im Schafspelz“ liest ­Heike Köhler-Oswald am 2. April, 15 Uhr, im Mehrgenerationenhaus Weimar-West.
Am 14. April liest sie 14 Uhr im Mehrgenerationenhaus Weimar-Nord.

Heike Köhler-Oswald schreibt nicht nur spannende Krimis,  sie kann auch mit Pinsel und Farbe umgehen.
Pünktlich zur Leipziger Buchmesse im März erschien Köhler-Oswalds Krimi "Mörder im Schafspelz".
Autor:

Jana Scheiding aus Arnstadt

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