Ratgeber im Trauerfall
Ein Trauerfall – was nun?

Tritt ein Trauerfall ein, sind die Hinterbliebenen oft unvorbereitet, überfordert und stehen unter Schock. Gut, wenn man dann bereits weiß, was zu tun ist.
  • Tritt ein Trauerfall ein, sind die Hinterbliebenen oft unvorbereitet, überfordert und stehen unter Schock. Gut, wenn man dann bereits weiß, was zu tun ist.
  • Foto: pasja1000 / www.pixabay.com
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Dies sind im Ernstfall die ersten Schritte:

Ein Trauerfall in der Familie und im engen Freundeskreis stellt zumeist eine Erschütterung des gewohnten Lebenslaufes dar. Nur etwa alle 18 Jahre hat ein Mensch statistisch gesehen mit dem Tod eines Angehörigen oder nahen Freundes zu tun.

Und fast immer braucht es einen starken Begleiter, der die Angehörigen und Hinterbliebenen sicher durch alle mentalen Anstrengungen und formalen Notwendigkeiten führt, schreibt der Bundesverband Deutscher Bestatter (BDB).

Holen Sie sich Rat bei einem Experten für den Trauerfall: bei Ihrem Bestatter vor Ort. Unter www.bestatter.de können Sie ganz einfach über die Eingabe einer Postleitzahl eine Auswahl regionaler Bestatter finden.

Eine Übersicht über die notwendigen Schritte und Erledigungen im Trauerfall erhalten Sie in diesem Beitrag.

Was muss ich nun tun, woran denken, welche Formulare einreichen oder anfordern?

Benachrichtigen Sie einen Arzt

Bei einem Sterbefall zu Hause, im Alten- oder Pflegeheim ist zunächst ein Arzt zu benachrichtigen, damit dieser die Todesbescheinigung ausstellen kann.

Bei einem Sterbefall im Krankenhaus wird diese durch die Krankenhausverwaltung ausgestellt. Wenn der Arzt nicht bescheinigen kann, dass eine natürliche Todesursache vorliegt, muss die Polizei benachrichtigt werden. Das hat jedoch nichts mit einer möglichen Straftat oder einer unterstellenden Vermutung zu tun.

Benachrichtigen Sie einen Bestatter

Es ist sinnvoll, einen Bestatter zu einem möglichst frühen Zeitpunkt zu benachrichtigen, damit er den Angehörigen behilflich sein und sie beraten kann.

Es ist dagegen nicht erforderlich, dass der Verstorbene sofort ins Bestattungsinstitut überführt wird. Er kann bis zu 36 Stunden zu Hause aufgebahrt werden, damit die Angehörigen von ihm Abschied nehmen können. Bestatter klären Angehörige gern darüber auf, was dabei zu beachten ist.

Bevor ein Bestatter benachrichtigt wird, ist zu prüfen, ob der Verstorbene mit einem bestimmten Bestatter bereits einen Bestattungsvorsorgevertrag abgeschlossen hat. Im Beratungsgespräch mit dem jeweiligen Bestatter sollte anschließend geklärt werden, welche Festlegungen getroffen wurden.

Sichten Sie die Dokumente und sprechen Sie sich ab

Im Trauerfall werden wichtige Dokumente benötigt, die im besten Fall bereits in einem Vorsorge-Ordner zusammengestellt worden sind, um eine zeitaufwendige Suche vor einer Beerdigung zu vermeiden. Nach der Zusammenstellung müssen Bestattung und Trauerfeier geplant werden.

Zunächst muss entschieden werden, welche Formalitäten selbst übernommen und welche an das Bestattungsinstitut Ihres Vertrauens übergeben werden können.

Benachrichtigen Sie die engsten Angehörigen

Hier ist es wichtig, sich die Zeit zu nehmen, die es braucht. Überstürzen Sie nichts. Schreiben Sie sich die wichtigsten Punkte auf, die Sie mitteilen wollen.

Nehmen Sie die Hilfe, die Ihnen angeboten wird, an – wenn Sie schon dazu bereit sind.

Trauer braucht ihren Raum und Zeit.

BDB / str

Autor:

Daniel Dreckmann aus Zeulenroda-Triebes

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