Das Liebhabertheater Schloss Kochberg lädt zu Einblicken in eine außergewöhnliche Liebe ein
Über den abwesenden Herrn von Goethe...

Barabara Schnitzler brilliert als Kochberger Schlossherrin Charlotte von Stein unter der Regie von Helfried Schöbel in  "Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe".
  • Barabara Schnitzler brilliert als Kochberger Schlossherrin Charlotte von Stein unter der Regie von Helfried Schöbel in "Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe".
  • Foto: Maik Schuck / Liebhabertheater Schloss Kochberg
  • hochgeladen von Daniel Dreckmann

Die Liebe zwischen Goethe und der Kochberger Schlossherrin Charlotte von Stein beschäftigt bis heute die Gemüter und hat eine Vielzahl von fiktiven Geschichten angeregt, schreibt das Liebhabertheater Schloss Kochberg, 
Theater an der Klassik Stiftung Weimar.

Das Liebhabertheater Schloss Kochberg konfrontiert  an einem der Schauplätze, Goethes reale Briefe an seine "liebe Lotte", die einen anschaulichen Einblick in diese Liebesgeschichte geben, mit Fiktion.

Die Briefe sind im Museum Schloss Kochberg zu hören oder in Buchform mit CD zu kaufen. Für Fiktion steht Peter Hacks´ Erfolgsstück "Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe."
Das Monolog-Stück wirft einen Blick auf die bis heute geheimnisvolle Beziehung zwischen Goethe und Frau von Stein. Ohne Ankündigung und Abschied ist der Dichter nach Italien abgereist und hat Charlotte nach 10-jähriger enger Liebes- und Freundschaftsbeziehung, von der über 1.700 Briefe und "Zettelgen" zeugen, tief gekränkt.

Diese Situation hat Peter Hacks im 20. Jahrhundert in einem faszinierenden und scharfsinnigen Monolog in Szene gesetzt, schreibt das Liebhabertheater Schloss Kochberg. In einer fiktiven "Beichte" berichtet Charlotte ihrem Ehemann von ihrem Verhältnis mit Goethe und wir erfahren ebenso von seinem Genius wie von seinen Schwächen, Marotten und Eitelkeiten. Eindrucksvoll sind Frau von Steins Gefühlsschwankungen nach der Trennung eingefangen. Dabei bewahrt Madame natürlich die Contenance. Erst am Ende lässt sie uns ins Innerste schauen: "O mein Gott, warum ist nur alles für uns alle so sehr viel zu schwer?"

Peter Hacks hat eine überraschende Pointe in seinStück eingebaut. Die ist - wie das gesamte Stück - natürlich Fiktion. Wie die Lektüre ihrer Korrespondenz und Einschätzungen ihrer Freunde zeigen, war Frau von Stein anders als sie hier dargestellt wird. Aber das Stück ist genial. Und es ist – natürlich – eigentlich ein Stück über Goethe.

Vor 40 Jahren begann der Siegeszug des in Dresden uraufgeführten Ein-Personen-Schauspiels auf den Bühnen im gesamten damals noch geteilten Deutschland sowie in 20 weiteren Ländern, schreibt das Liebhabertheater Kochberg. Auch auf unserer Bühne wurde es mehrfach aufgeführt. Nun kehrt
das Erfolgs-Stück ins Liebhabertheater Schloss Kochberg zurück.

In der Regie von Helfried Schöbel zeigt das Liebhaber Theater Kochberg das Stück in einer Koproduktion mit Rolf Hoppes Hoftheater Dresden und dem
Goethe-Theater Bad Lauchstädt. Über fünf Akte ist Barbara Schnitzlers Schauspielkunst in der Rolle der Charlotte von Stein zu erleben.

"Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe"
Mit Barbara Schnitzler
Regie: Helfried Schöbel

Aufführungen 2019:

  • 6. Juli,
  • 24. August,
  • 7. Sept.
  • jeweils um 17 Uhr 

Liebhabertheater Schloss Kochberg,
Theater an der Klassik Stiftung Weimar
07407 Großkochberg,
Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel

Spielplan: www.liebhabertheater.com
Infos und Karten:
E-Mail: theaterkasse@liebhabertheater.com
täglich außer Di. 10–18 Uhr, Tel.: 036743 / 2 25 32

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