Es kommt auf das Verhältnis von Wasser und Energiezufuhr an
Frisch im Kopf – mit der täglichen Getränkewahl

Ob etwas abenteuerlich wie hier oder ganz einfach aus dem Glas oder der Flasche – Wasser ist immer noch der beste Durstlöscher. Wer davon zu wenig trinkt riskiert gesundheitliche Schäden. Und mit ein paar Tricks schmeckt es sogar richtig gut.
  • Ob etwas abenteuerlich wie hier oder ganz einfach aus dem Glas oder der Flasche – Wasser ist immer noch der beste Durstlöscher. Wer davon zu wenig trinkt riskiert gesundheitliche Schäden. Und mit ein paar Tricks schmeckt es sogar richtig gut.
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Softdrinks sind keine Getränke sondern Süßigkeiten, warnt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.

Wasser reguliert zahlreiche Funktionen im Körper, wie die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur, die Verdauung sowie die Nierenfunktion. Zudem ist Wasser für den Transport und die Lösung von Nährstoffen notwendig. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V., Sektion Thüringen, hin.

Konzentrationsstörungen & Kopfschmerz vermeiden

Neben einer geregelten Mahlzeitenstruktur und angemessener Essensmenge ist ausreichendes Trinken ein wichtiger Grundstein eines gesundheitsfördernden Lebensstils. Defizite im Wasserhaushalt können zu Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen führen. Je nach Alter sind für Schulkinder 1,0 bis 1,5 Liter am Tag empfehlenswert, für Erwachsene sind es 1,5 bis 2,0 Liter. An heißen Tagen oder bei hoher körperlicher Aktivität sollte nach Bedarf noch mehr Flüssigkeit zugeführt werden.

Nicht erst am Abend mit dem Wassertrinken starten

Dabei sollte der Flüssigkeitsbedarf nicht erst am Abend gedeckt werden, sondern kontinuierlich über den Tag verteilt. Mindestens ein halber Liter sollte also bereits am Arbeitsplatz bzw. in der Schule getrunken werden. Bevorzugt werden sollten dabei Trink- oder Mineralwasser sowie ungesüßte Früchte- oder Kräutertees.

Schnell ein köstliches Getränk zubereiten

Hier einige Tipps für eine abwechslungsreiche und attraktive Getränkeauswahl:

  • Verschiedene Teesorten (ungesüßt!) bringen warm oder kalt Abwechslung.
  • Wasser kann leicht mit unbehandelten Zitronen- oder Orangenscheiben, Minzblättern, Rosmarin, Ingwer oder Tiefkühlfrüchten, z.B. Himbeeren, aromatisiert werden.
  • Falls man doch mal einen Saft trinkt, sollte er mit Wasser als Schorle gemischt werden: 1 Teil Saft auf mindestens 3 Teile Wasser. Beachten Sie jedoch hier, dass Schorlen ebenso Karies fördern können und auch über eine Saftschorle Energie dem Körper, im Vergleich zu Wasser oder ungesüßten Tee, zugeführt wird.

Ein regelmäßiger Konsum zuckerhaltiger Getränke begünstigt die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas und steht mit der Entstehung von Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung. Ein steter Zuckerverzehr begünstigt außerdem maßgeblich die Entstehung von Karies.

Sogenannte „Softdrinks“, wie Limonaden, Cola, Eistees, aromatisiertes Wasser (gesüßte, aromatisierte Getränkeerzeugnisse auf Wasserbasis) aber auch Fruchtsaftgetränke, sollten daher nur in geringen Mengen (z.B. ein Glas am Wochenende) getrunken werden.

Softdrinks enthalten viel Zucker; regelmäßig oder in größeren Mengen konsumiert beeinträchtigen diese Getränke daher die Gesundheit. Sie zählen somit nicht zu den Getränken, sondern sind eigentlich Süßigkeiten. Als täglicher Durstlöscher oder um den Flüssigkeitsbedarf zu decken, eignen sie sich nicht.

Milch ist übrigens auch kein Getränk zum Durstlöschen. Aufgrund der enthaltenen Fette und Kohlenhydrate zählt Milch zu den energieliefernden Lebensmitteln mit einem Wasseranteil von ca. 87 Prozent. Folglich werden dem Körper nach einem Glas Milch (200 ml) lediglich 174 ml Wasser zugeführt, während gleichzeitig eine Energieaufnahme (1 Glas Vollmilch 3,5 Prozent) von rund 128 kcal erfolgt.

Achtung: Light-Getränke sind auch keine Lösung für den täglichen Konsum! Zwar werden sie als kalorienfrei oder kalorienarm eingestuft, sie sind allerdings auch oft übermäßig süß und fördern so möglicherweise die Präferenz für Süßes.

Kaffee ebenso wie grüner und schwarzer Tee werden zwar, sofern man sie ohne Zucker trinkt, zur Flüssigkeitsbilanz gezählt. Durch Inhaltsstoffe wie Koffein oder Theobromin wirken sie jedoch anregend auf das Herz-Kreislauf-System, weshalb ein maßvoller Konsum empfohlen wird.

In erster Linie zählen Tees und Kaffee nämlich nicht zu den Durstlöschern, sondern zu Genussmitteln.

So trinken Sie gesund und für Ihren Körper richtig

Hier einige Tipps damit Sie Ihr Pensum schaffen:

  • Trinken Sie zu jeder Mahlzeit ein großes Glas Wasser.
  • Platzieren Sie ein Getränk genau neben sich im Sichtfeld am Arbeitsplatz.
  • Nicht alle Flüssigkeit sollte als Kaffee oder Schwarztee zugeführt werden. Wer Probleme hat sich einzuschränken, kann zunächst zu jeder Tasse Kaffee oder Tee ein Glas Wasser trinken. Die nächste Tasse Kaffee oder Tee gibt es dann erst, wenn das Wasserglas leer ist.
  • Nehmen Sie statt einer Wasserflasche lieber ein Glas und befüllen es immer wieder, sobald es leer ist. So sind sie angeregt, es noch auszutrinken. Und – wissen Sie die Antworten auf alle Fragen?

Testen Sie Ihr Wissen:

1. Wie viel Wasser sollte ein Erwachsener täglich trinken?
a. ½ Liter
b. 1 Liter
c.  1,5 - 2 Liter
d.  2 - 3 Liter

2. Wie viel Kaffee am Tag gilt als unbedenklich?

a. 1 Tasse
b. 2 Tassen
c.  3 - 4 Tassen
d.  bis zu 5 Tassen

3. Wie lautet die chemische Summenformel für Wasser?
a. C6H12O6
b. CO2
c.  O2
d.  H2O

4. Woher kommt Tee ursprünglich?

a. China
b. England
c.  Russland
d.  Indien

5. Was ist die beliebteste Teesorte der Deutschen?

a. Schwarztee
b. Früchtetee
c.  Kräutertee
d.  Grüner Tee

Die Lösungen
1) c; 2) c; 3) d; 4) a; 5) b

DGE / str

Autor:

Daniel Dreckmann aus Zeulenroda-Triebes

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