KSV Pausa - Starker Kraftsportverein startet in die neue Saison
„Wir wollen spannende Kämpfe bieten“

Für eine Sensation sorgte in der letzten Saison der junge Nachwuchsringer Nils Buschner, der sich gegen Andreas Maier (SV Wacker Burghausen) durchsetzte. Maier wurde 2018 Deutscher Vizemeister bei den Männern. Grund für großen Jubel!
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  • Für eine Sensation sorgte in der letzten Saison der junge Nachwuchsringer Nils Buschner, der sich gegen Andreas Maier (SV Wacker Burghausen) durchsetzte. Maier wurde 2018 Deutscher Vizemeister bei den Männern. Grund für großen Jubel!
  • Foto: Jörg Richter
  • hochgeladen von Daniel Dreckmann

KSV Pausa blickt als Wettkampfgemeinschaft (WKG) Pausa/Plauen auf eine aufregende Bundesligasaison.

Am 8. September ist es so weit, dann steigt für die Ringer der WKG Pausa/Plauen die zweite Saison in der DRB-Bundesliga, der höchsten deutschen Kampfklasse.

Nach der Umstrukturierung des Ligensystems entschieden sich der Vorstand des KSV Pausa, der für die 1. Männermannschaft federführend ist, und das Trainerteam mit Silvio Hoffmann, Denny Schulz und Berater Rainer Klemm für den Aufstieg.

„Auch wenn wir am Ende über den letzten Platz der Vorrundenstaffel Südost nicht hinaus kamen, war die Entscheidung richtig“, verwies Trainer Silvio Hoffmann auf viele knappe Kampfverläufe, bei denen oftmals nur etwas Glück fehlte um im Mittelfeld der Tabelle zu landen. Beispielgebend war das Lob der Gegner nach dem knappen 17:18 in Westendorf; „Das war heute kein Tabellenletzter, der hier aufgetreten ist, das war ein Kampf auf Augenhöhe“.

Eine ganze Reihe von Begegnungen lassen sich ebenso einstufen, erst am vorletzten Kampftag setzte konnte der RV Lübtheen mit einem Heimsieg über Aue den vorletzten Platz behaupten, nachdem sich auch die WKG mit einem klaren 22:11 von den heimischen Fans eindrucksvoll verabschiedet hatte. Bei Punktgleichstand gab das bessere Kampfpunktverhältnis im direkten Vergleich den Ausschlag zu Gunsten des RV Lübtheen.

Die WKG Pausa/Plauen verblieb trotz des letzten Tabellenplatzes in der DRB-Bundesliga, wobei in der neuen Meisterschaftsrunde erneut in drei Vorrundengruppen um den Einzug ins Viertelfinale gekämpft wird. Der RV Lübtheen wechselte in die Weststaffel, dafür rückten mit dem Lokalrivalen RSV Rotation Greiz und ASC Bindlach zwei Aufsteiger in die Staffel Südost. Doch Anfang August gab Bindlach aus personellen- und finanziellen Gründen auf, die Mannschaft wurde zurück gezogen, so das nur 9 Mannschaften die Vorrunde der Staffel Südost auskämpfen. Favorit ist der SV Wacker Burghausen, gegen den die WKG Pausa/Plauen gleich zum Saisonstart am 8. September vor eigener Kulisse antreten wird. Doch auch Nürnberg und Hallbergmoos wollen erneut um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen, für das sich die beiden Staffelsieger, sowie die beiden punktbesten Drittplatzierten der drei Staffeln qualifizieren.

Als schwierig erwies sich der Umstand, dass mit Maximilian Schwabe und Kevin Lucht gleich zwei WKG-Ringer im Aufgebot des DRB kämpfen und für internationale Wettkämpfe und Meisterschaften nominiert wurden. „Erst Mitte September werden die Weltmeisterschaften der Junioren ausgetragen, im Oktober dann die Weltmeisterschaft der Männer und Frauen, damit bleibt den Athleten aus der DRB-Auswahl kaum Zeit zur Regeneration“, so WKG-Trainer Silvio Hoffmann, der stolz darauf verweist, das der KSV Pausa, aber auch der ASV Plauen seit einigen Jahren mit einigen Athleten in den Nachwuchsteams des Deutschen Ringer-Bundes, mit Maximilian Schwabe auch bei den Männern vertreten ist.

Doch vor einigen Tagen erreichte das Trainergespann Silvio Hoffmann/Denny Schulz die Hiobsbotschaft, dass sich Maximilian Schwabe beim Trainingscamp zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft an der Schulter verletzt hat und wohl für die komplette Saison aus fällt. „Das reißt ein riesiges Loch in unsere Aufstellung, Maximilian ist als bester, deutscher Ringer nicht zu ersetzen“, so Silvio Hoffmann, der damit einer schweren Saison entgegen blickt. Punkten müssen ab 8. September vor allem die ausländischen Verstärkungen mit den Neuzugängen Gevorg Sahakyan, Krzystof Bienkowski und Said Gazimagomedov.

„Es wird ein schweres Jahr, dennoch wollen wir den Zuschauern spannende Kämpfe bieten und uns so teuer wie möglich verkaufen“, so Silvio Hoffmann, der dabei auch auf Eigengewächse wie Nils Buschner und Tobias Knittel setzt, die bei Deutschen Meisterschaften der Junioren Medaillen gewannen und langsam an das Niveau der DRB-Bundesliga herangeführt werden sollen. Vor allem Nils Buschner hat im Vorjahr schon für einige Paukenschläge gesorgt.

Jörg Richter

Für eine Sensation sorgte in der letzten Saison der junge Nachwuchsringer Nils Buschner, der sich gegen Andreas Maier (SV Wacker Burghausen) durchsetzte. Maier wurde 2018 Deutscher Vizemeister bei den Männern. Grund für großen Jubel!
Für eine Sensation sorgte in der letzten Saison der junge Nachwuchsringer Nils Buschner, der sich gegen Andreas Maier (SV Wacker Burghausen) durchsetzte. Maier wurde 2018 Deutscher Vizemeister bei den Männern. Grund für großen Jubel!
Autor:

Daniel Dreckmann aus Zeulenroda-Triebes

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