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Bauverzögerung in der Karolinenstraße

Wo: Mühlgrabenbrücke Karolinenstraße, Karolinenstraße, 99817 Eisenach auf Karte anzeigen
Die neue Brücke überspannt den Mühlgraben mit acht Metern Länge. Sie hat eine 6,5 Meter breite Fahrbahn mit beidseitigen, 2,5 Meter breiten Gehwegen.
Die neue Brücke überspannt den Mühlgraben mit acht Metern Länge. Sie hat eine 6,5 Meter breite Fahrbahn mit beidseitigen, 2,5 Meter breiten Gehwegen. (Foto: Stadt Eisenach)
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Neue Brücke in der Karolinenstraße erst im August fertig

Die neue Brücke über den Mühlgraben in der Eisenacher Karolinenstraße wird erst in der zweiten Augusthälfte wieder für den Verkehr frei gegeben werden können. Gründe für die längere Bauzeit sind unter anderem zusätzliche Arbeiten für die Kampfmittelsondierung, für die Sicherung der Baugrube, unerwartete Hindernisse bei der Verlegung der Versorgungsleitungen und ein zusätzlicher Kanal im Fahrbahnbereich. Diese extra Arbeiten machten ein Überarbeiten des ursprünglichen Bauablaufplanes erforderlich. Daraus ergibt sich, dass die neue Brücke voraussichtlich erst in der zweiten Augusthälfte für den Verkehr frei gegeben werden kann. Es werden dann noch Restarbeiten – beispielsweise am Geländer – zu erledigen sein. Die Fertigstellung ist in der ersten September-Dekade vorgesehen: vorausgesetzt es gibt keine weiteren, wetterbedingten Verzögerungen.

Die Arbeiten zum Neubau der Brücke begannen im März 2016. Die alte Brücke musste im November 2015 vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Das 1930 errichtete Bauwerk hatte ausgeprägte irreparable Schäden. Deshalb wurde dieser Ersatzneubau notwendig. Die neue Brücke überspannt den Mühlgraben mit acht Metern Länge. Sie hat eine 6,5 Meter breite Fahrbahn mit beidseitigen, 2,5 Meter breiten Gehwegen.

Am Bauprojekt beteiligt sind auch der Trink- und Abwasserverband Eisenach-Erbstromtal und die EVB Netze GmbH, die Ver- und Entsorgungsleitungen teilweise unter dem Mühlgraben hindurch verlegen.

Die Kosten für den Brückenneubau sind mit rund 460.000 Euro veranschlagt. Gefördert wird das Projekt aus dem Förderprogramm Kommunaler Straßenbau mit zirka 312.000 Euro (75 Prozent der förderfähigen Baukosten). Der städtische Eigenanteil in Höhe von etwa 148.000 Euro wurde über den Haushalt 2015 bereitgestellt.

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