Dimmtechnik für Straßenbeleuchtung macht sich bezahlt

EISENACH. Beim Thema Energiesparen geht die Stadt Eisenach innovative Wege. Davon überzeugte sich jetzt Bürgermeister Andreas Ludwig im Gewerbegebiet Stedtfeld. Dort kommt die patentierte Spartechnologie der KD Elektroniksysteme aus Zerbst (Sachsen-Anhalt) zum Einsatz. Sie soll deutlich zur Entlastung des städtischen Haushaltes und Erhöhung der Sicherheit beitragen. Denn die Technik sorgt dafür, dass sich die Straßenleuchten im Gewerbegebiet nachts zwischen 23 und 5 Uhr je nach Bedarf regeln lassen. Licht- und Stromverbrauch werden in den Nachtstunden um bis zu 67 Prozent reduziert. Pro Jahr spart das rund 50 Prozent Energiekosten sowie CO2-Ausstoß ein. Weiterer Vorteil: Eine Umrüstung der derzeitigen Lampen ist nicht erforderlich.

Nach dem bereits erfolgreich verlaufenen Pilotprojekt im Gewerbegebiet Stregda wurden in Stedtfeld vom Amt für Tiefbau und Grünflächen weitere drei Geräte installiert. Sie steuern 53 Lampen mit einer Anlagenleistung von 6360 Watt. Die Einsparung allein daraus beläuft sich auf jährlich 10.690 Kilowattstunden. Das entspricht nach aktuellen Preisen rund 1500 Euro sowie 6.200 Kilogramm CO2 – Jahr für Jahr.

Bei der Demonstration der Anlagentechnik betonte Bürgermeister Andreas Ludwig, die Stadt setze beim Sparen weiter auf intelligente, bürgerfreundliche Lösungen: „Die neue Technik ist eine sehr gute Möglichkeit zur Verbrauchsregelung je nach Bedarf. In den Nachtstunden, wenn kaum Verkehr herrscht, ist es eben etwas dunkler.“ Steige in den nächsten Jahren der Energiepreis, wachse auch die Ersparnis für die Stadt weiter an. In den kommenden Jahren ist eine schrittweise Ausdehnung der gedimmten Bereiche vor allem in den Gewerbegebieten geplant.

Die Zerbster dimmLIGHT-Technologie war unlängst erst mit dem Klimaschutzpreis des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden und hat zuvor bereits mehrere Innovationspreise erhalten. Die Technik ist bundesweit in mehr als 150 Kommunen im Einsatz.

Autor:

Wolfgang Rewicki aus Eisenach

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