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Automobilbaumuseum: So wird die Stiftung stark

Wo: Automobilbaumuseum awe, Friedrich-Naumann-Straße 10, 99817 Eisenach auf Karte anzeigen
Ein höchst erfreulicher Jahresausklang: OB und Stiftungsinitiator Matthias Doht, Sparkassen-
Vorstand und Stiftungsschatzmeister Harald Weiß, die Filmschöpfer Enrico Martin und
Michael Stück und awe-Leiter Klaus-Dieter Fiesinger (v.l.)
Ein höchst erfreulicher Jahresausklang: OB und Stiftungsinitiator Matthias Doht, Sparkassen-
Vorstand und Stiftungsschatzmeister Harald Weiß, die Filmschöpfer Enrico Martin und
Michael Stück und awe-Leiter Klaus-Dieter Fiesinger (v.l.)
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EISENACH. "Die Idee einer Stiftung hat sich auch in diesem Fall bewährt", konnte Oberbürgermeister Matthias Doht mit Genugtuung feststellen. Thema war der Eisenacher Automobilbau, insbesondere seine Geschichte, die mit dem Museum "automobile welt eisenach" schon eine Materialisierung erfahren hat. Unter dem Dach der Stiftung soll künftig eine Zusammenfassung aller Aktivitäten erfolgen, so die Absicht von Doht. Das Stiftungskapital wiederum kann es ermöglichen, die zur Vergabe von Fördergeldern erforderlichen Eigenmittel aufzubringen. Neben dem Museumsbestand gehören auch bauliche Maßnahmen zu den Projekten, die auf diese Weise realisiert werden sollen. Das seit zehn Jahren in Eisenach stattfindende Wartburgfahrertreffen "Heimweh" erlebte 2012 mit der Vorstellung des Films "20 Jahre nach dem Ende des AWE" einen besonderen Höhepunkt (wir berichteten). Enrico Martin, Vorsitzender des hiesigen Wartburgfahrerclubs, und der erfahrene Eisenacher Automobilbauer Michael Stück hatten sich zusammengetan, um eine wichtige wirtschaftlich- kulturelle Tradition der Wartburgstadt zu würdigen. Der so entstandene Film wurde nicht nur bei dem Treffen im Sommer begeistert aufgenommen, sondern fand auch anschließend noch viele Interessenten, so im Internet- Shop des Vereins, im Museum awe, bei Foto Salzmann und Opel Eisenach und in der Arztpraxis Pohl; auch die Weihnachtsaktion eines Eisenacher Opel-Händlers brachte noch einen Schub. Aus diesen Verkaufserlösen haben die Filmschöpfer nunmehr 4000 Euro als Zustiftung und 600 Euro direkt als Spende an das awe-Museum und seinen Leiter Klaus-Dieter Fiesinger übergeben; zudem konnten bei der Schrauberveranstaltung "Heimweh Besser Wissen" noch 750 Euro erlöst werden, die als Spende an die Stiftung gingen.

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