Die Wartburg wimmelt
Ein Wimmelbuch, das auch Geschichte erzählt

So sieht das Buch aus.
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  • So sieht das Buch aus.
  • Foto: Kai von Kindleben
  • hochgeladen von Helke Floeckner

Die Wartburg als Hauptdarstellerin: Der Wimmelspaß mit liebevollen  Illustrationen erscheint am 24. Januar als Buch.

Kinder lieben sie – und auch Erwachsene haben Spaß daran: Wimmelbilder. Sie sind ein Sammelsurium von ganz viel. Menschen, Szenen, Tiere, Gebäude, Natur. Es wimmelt geradezu von allem. „Man stelle sich einen Ameisenhaufen vor, nicht nur mit Ameisen, sondern ganz vielen anderen Dingen“, versucht sich Kai von Kindleben an einer Erklärung des immer beliebter werdenden gezeichneten Zeitvertreibs. Er muss es wissen, schließlich hat er einen großen Teil seiner Zeit in den vergangenen Monaten ganz speziellen Wimmelbildern gewidmet, sie haben alle mit der Wartburg zu tun.

Seine kunterbunten, aufwendig gestalteten Bilder ergeben zusammen das Buch „Die Wartburg wimmelt“. Auf sieben Doppelseiten führen sie kleine und große Betrachter durch Jahrhunderte voller Geschichte von Thüringens berühmtester Burg. Los geht es mit dem Bau der Wartburg und Ludwig dem Springer über das Rosenwunder bis hin zum Sängerkrieg, Luthers Entführung bis hin zur Jetztzeit auf den Buchdeckeln.

„Dabei habe ich versucht, auch mal anders heranzugehen, nicht nur aus der Vogelperspektive wie bei vielen Wimmelbildern“, spricht der Künstler über eine flachere Höhe, die er und der Betrachter einnehmen. Auch bei den Interpretationen gönnt er sich – obwohl er die Legenden und Überlieferungen nicht verändert – jede Menge freien Raum für Motive voller Fantasie. Luthers Entführung lässt er in einer Nachtaufnahme lebendig werden, an anderer Stelle zeichnet er den Herbst in herzerwärmenden Farben, es gibt die Ernteszene, den feschen Hirsch, sogar einen Drachen.

„Das Schöne an den Wimmelbildern ist, dass man sich immer und immer wieder hineinvertiefen kann und trotzdem ständig wieder etwas entdeckt, das man zuvor noch nicht gesehen hatte“, weiß Kai von Kindleben um die Faszination dieser Art von Bildern im Allgemeinen und hier im Speziellen. „Ich bin einfach ein Bildermensch“, gesteht er, dass er die Arbeit an dem Buch sehr genossen hat. Obwohl er auch aufwendig inszenierte Fotografie betreibt und damit wie mit seinem Werk über Karl Stülpner ganze Bücher füllt. Aber das Zeichnen biete auch viel Raum für Kreativität. Und regt die Fantasie an. Genau wie bei den Wimmelbildfans, die auf vergnügliche Weise nun Geschichte erleben.

So sieht das Buch aus.
Immer kreativ und beim Gestalten: Kai von Kindleben

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