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Lesung für Krimifans in der Eisenacher Stadtbibliothek

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EISENACH. Ein falscher Oberst, eine "frierende" Erinnerung und ein verhängnisvoller "Freitag" – das sind nur einige der größten, schrecklichsten aber auch kuriosesten Fälle, die Kriminaloberrat a.D. Klaus Dalski während seiner aktiven Dienstzeit begegnet sind. Er liest gemeinsam mit Verleger Michael Kirchschlager aus Arnstadt im Rahmen der Aktionswoche "Treffpunkt Bibliothek" am Mittwoch, 30. Oktober, um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Eisenach aus seiner Sammlung von Kriminalgeschichten aus der Zeit der DDR.

"Der Kopf in der Ilm" – dieses Buch ist kein Kriminalroman. Was der Weimarer Klaus Dalski beschreibt, sind wahre Fälle aus Thüringen, wenn auch leicht verfremdet. Denn der 71-jährige Autor, der ursprünglich aus Frankfurt/Oder stammt, war seit 1964 selbst ein Kriminalist. Und so geht es in seinem Buch um gestohlene Damenunterwäsche, vergrabene Fahrräder oder unkonventionelle Blutalkoholproben. Und selbst bei der Titelstory, dem abgeschnittenen Kopf in Weimar, kann man stellenweise schmunzeln, wenn als "Lockvogel" ein Schauspieler des Nationaltheaters mehrere Tage hintereinander so ausstaffiert wird, dass er als attraktive Dame durch den Park spazieren kann. Hinzu kommt ein ungelöster Mordfall aus Sömmerda, der Dalski bis heute nicht los lässt.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten – in der Stadtbibliothek, per Email unter bibliothek@eisenach.de oder per Telefon unter 03691-73 49 678.

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