Mägde und Marktgeschrei

Die Eisenacher Gästeführerinnen laden am 23. Februar zu einem vergnüglichen Stadtrundgang ein.
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  • Die Eisenacher Gästeführerinnen laden am 23. Februar zu einem vergnüglichen Stadtrundgang ein.
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Die Eisenacher Gästeführer laden am Samstag zu einer historischen Zeitreise ein

Von Wolfgang Rewicki

EISENACH. "Menschen und Märkte" - denkt man da nicht unweigerlich an die entfesselte Finanzwelt und deren Auswirkungen bis hinein in unseren Alltag? Doch weit gefehlt, hinter diesem Motto verbirgt sich sehr viel Positives. Denn "Menschen und Märkten" ist das Motto des diesjährigen Weltgästeführertages in Deutschland, der morgen, am 21. Februar, dem Gründungstag des Weltverbandes, gefeiert wird. Doch weil sich ein Wochentag nicht sonderlich für Aktionen eignet, bei denen man natürlich reichlich Publikum begrüßen möchte, haben sich die Eisenacher Gästeführer entschlossen, am kommenden Wochenende einzuladen.

Unter dem Motto "Mägde, Mönch und Marktgeschrei" nehmen sie am Samstag, 23. Februar, alle Interessenten mit auf eine spannende Zeitreise. Diese haben sie im Vorfeld mit viel Engagement und Einfallsreichtum konzipiert. "Dazu muss man wissen, dass es vor Zeiten in Eisenach wenigstens drei Märkte gab: den Samstagsmarkt auf dem heutigen Karlsplatz, den am Mittwoch auf dem Frauenplan (das war ein Tiermarkt) und eben den auf dem Platz, der bis heute Markt heißt", erläutert Helga Stange, die Chefin der ortskundigen Lotsinnen. Helga Stange und ihre Mitstreiterinnen haben unheimlich viele Geschichten auf Lager, wissen über viele Begenheiten aus der Geschichte in der Stadt Bescheid. Unter anderem werden sie auch über die Helene zu Mecklenburg erzählen, die es als Herzogin von Orléans und Chartres nach Eisenach verschlagen hat und die 1851 sogar Eisenacher Ehrenbürgerin geworden war.

Das etwa 90-minütige Spektakel beginnt um 13.30 Uhr am Marktplatz Eisenach. Gesammelt wird wieder für einen guten Zweck: In diesem Jahr für die Neugestaltung der "Esplanade", über die sie ihr Weg oft genug mit den Touristen der Stadt führt und die zu einem der zahlreichen Sorgenkinder in der Wartburgstadt gehört.

Autor:

Wolfgang Rewicki aus Eisenach

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