Tierisch, tierisch

Hanna Sterzing (14) ist seit zwei Jahren Mitglied im Kleintierzuchtverein Mechterstädt. Das liegt in der Familie, denn auch Vater und Bruder betreiben das tierische Hobby.
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  • Hanna Sterzing (14) ist seit zwei Jahren Mitglied im Kleintierzuchtverein Mechterstädt. Das liegt in der Familie, denn auch Vater und Bruder betreiben das tierische Hobby.
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Mechterstädter Kleintierzüchter präsentieren sich im Bürgerhaus

Im Februar 1910 wurde in Mechterstädt ein Kaninchenzüchterverein gegründet, ein Verein, der sich im Verlaufe der Jahre immer mehr mit einem schon bestehenden Geflügelzuchtverein vereinigte bis dass beide schließlich zu einem Kleintierzuchtverein fusionierten. Dieser neu entstandene Verein ist bis auf den heutigen Tag höchst aktiv, was eine Tierschau, welche die Mechterstädter gerade am letzten Wochenende gemeinsam mit Kaninchenzüchtern aus Fröttstädt und Teutleben in ihrem Bürgerhaus "Zum Prinzen Albert" präsentierten. Landrat Konrad Gießmann war bei der Eröffnung ebenfalls anwesend, und er lobte insbesondere das rege Vereinsleben in der Gemeinde am westlichen Rande seines Landkreises.

"Viermal in den vergangenen Jahren haben wir hier in Mechterstädt solche Ausstellungen machen können", berichtet der Vereinsvorsitzende und Ausstellungsleiter Klaus Kornhaas, und er erklärt das damit, dass die örtlichen Bedingungen für eine solche Tierschau im Bürgerhaus Mechterstädt einfach ideal seien. Etwa 300 Gäste besuchten die Ausstellung. Nicht wenige Kinder und Jugendliche waren unter den Besuchern. Und einige von denen waren sogar selbst Aussteller, wie zum Beispiel Hanna und Franz Sterzing aus Mechterstädt. 19 Mitglieder zählt der Kleintierzuchtverein Mechterstädt derzeit. Drei von ihnen sind Jugendliche. Es gibt also noch einiges zu tun in Sachen Jugendarbeit. Auch das weiß Klaus Kornhaas, und so kümmert er sich auch um altersgerechte Angebote. Damit das Vereinsleben im Ort weiter lebendig bleibt.

Sehenswert in Mechterstädt:

- Altes Steinhaus: Dieses befindet sich in der Hauptstraße, nahe der Kirche. Es ist der bauliche Rest des mittelalterlichen Edelhofs von Mechterstädt. Das Steinhaus mit einem Gewölbekeller ist durch einen Durchgang mit einem Fachwerkhaus verbunden und bildet ein denkmalgeschütztes Ensemble.

- Marienkirche: Dieser Sakralbau wurde von 1716 bis 1717 von dem gothaischen Oberlandesbaumeister Johann Straßburger geschaffen. 1991 konnten zeitweilig ruhende Restaurierungsarbeiten dank vieler Spenden wieder aufgenommen werden. Ein besonderer Blickpunkt ist eine sandsteinerne Marienfigur aus dem 14. Jahrhundert

- Gedenkstein an die Opfer des Kapp-Putsches: Der Gedenkstein am Straßenrand, 50 Meter östlich vom Friedhof zu finden, erinnert er an die Toten der Ereignisse vom 25. März 1920, die als "Morde von Mechterstädt" traurige Bekanntheit erlangten.

Autor:

Wolfgang Rewicki aus Eisenach

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