Serie: Thüringen zu Fuß - W wie Weg
Der Weltnaturerbepfad

Der gesamte Weg liegt im UNESCO-Welterbe "Alte Buchenwälder Deutschlands" und vermittelt einen guten Eindruck, warum der Hainich hier dazugehört.
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  • Der gesamte Weg liegt im UNESCO-Welterbe "Alte Buchenwälder Deutschlands" und vermittelt einen guten Eindruck, warum der Hainich hier dazugehört.
  • hochgeladen von Michael Steinfeld

Jeder Schritt raschelt, während man durch den Blätterregen wandert. Der Hainich lässt sich auf dem Weltnaturerbepfad im Herbst besonders gut erleben. Empfohlen wird der Weg von Nationalparkleiter Manfred Großmann.

WEG-Name:

Der Weltnaturerbepfad verläuft größtenteils durch strukturreiche Buchenbestände, die auf dem Weg zum Urwald sind. Also nicht wundern, wenn umgefallene Bäume den Weg kreuzen. Der gesamte Weg liegt im UNESCO-Welterbe „Alte Buchenwälder Deutschlands“ und vermittelt einen guten Eindruck, warum der Hainich dazugehört.

WEG-Einstimmung:
Eine zweisprachige Tafel am Wanderparkplatz vermittelt die wichtigsten Informationen zur Welterbestätte. Außerdem gibt es eine App mit interessanten Informationen zu einzelnen Punkten am Weg.

WEG-Start und Ziel:

Los geht der etwa 9,5 Kilometer lange Rundwanderweg am Parkplatz Craulaer Kreuz fast am höchsten Punkt des Hainich. Der Ausgangspunkt liegt direkt am Ostrand des Nationalparks, knapp zwei Kilometer westlich der Ortschaft Craula.

WEG-Markierung:
Wanderer folgen der „UNESCO-Raute“.

WEG-Steigung:
Rund 100 Höhenmeter Auf- und Abstieg sind zu bewältigen.


Mitten im Wald geht es
eine steile Treppe hinauf

WEG-Beschaffenheit:
Überwiegend trifft der Wanderer auf unbefestigte Waldwege, kleine Abschnitte sind geschottert. Die Strecke ist nicht barrierefrei.

WEG-Einschränkungen:
Grundsätzlich ist der Weg ganzjährig begehbar, ist bei Nässe aber zum Teil matschig und rutschig. Gegen Ende geht es eine steile Holztreppe den Muschelkalkhang hinauf.

WEG-Pausen:
Mehrere Sitzraufen liegen an der Strecke. Hüttenkost und Kuchen gibt es in der Hainichbaude am Wanderparkplatz.

WEG-Aussichten:
Am Wartburgblick geht der Blick über die Wartburg bis in die Rhön und zum Thüringer Wald. Der Abstecher gegen Ende der Tour verlängert die Strecke um 800 Meter.

Interessant am WEGesrand:
Der Wanderer passiert alt- und totholzreiche, urwaldartige Buchenwälder. Im Frühling blüht es im Langen Tal, im Mai wächst massig Bärlauch. Schöne Waldsäume sind am Stichweg zum Wartburgblick zu erleben.

WEG-Kreuzungen:
Der Sperbersgrundweg und der Wanderweg Craulaer Kreuz werden gekreuzt.

WEG-Termin:
Gruppen können bei der Nationalparkverwaltung nach Führungen fragen.

WEG im Internet:
www.nationalpark-hainich.de

Buchtipp:
W wie Weg – ­Thüringen zu Fuß“, Teil 1 und 2 (je 8,95 Euro). Online ­kaufen: www.klartext-verlag.de oder im Buchhandel; per Mail: info@klartext-verlag.de.

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