Focus Energiewende

Immer wieder wird Verbrauchern erzählt was die Energiewende kostet, und dass die erneuerbaren Energien Schuld an den letzten Preisstiegerungen sind.
Wenn man hier in die Tiefe geht, stellt man folgendes fest.
Die EEX Preise an der Leipziger Strombörse sinken bis nahe Null Cent je KWh Strom. Das bedeutet: Die Energieversorger können sich sehr günstig mit Strom eindecken. Leider kommen diese günstigen Einkaufspreise beim Verbraucher nicht an.
Das fatale daran ist, die EEG Umlage wird aus den Differenzen zwischen dem Einkaufspreis und Verkaufspreis errechnet. Das heißt je billiger sich ein Energieversorger mit Strom eindecken kann, umso höher die Umlage. Daher wird die EEG Umlage in naher Zukunft wieder steigen.
Da sei folgende Frage erlaubt, was haben die Netzbetreiber wie EON mit der Umlage bisher gemacht? Die Netze jedenfalls wurden nicht auf die Bedürfnisse der Erneuerbaren Energien hin ausgebaut.
Hier spielen viele Faktoren eine weitere Rolle Beispiel Emissionshandel. Durch die Nutzung der Erneuerbaren dürfen die daraus resultierenden CO2 Einsparungen gegen den Kohlestrom gerechnet werden, der alles andere als CO2 verträglich ist.
Deshalb rechnen sich wiederum moderne Gasturbinen, die die Netze sehr schnell stabilisieren würden für die Betreiber nicht, und noch mehr Klima schädlicher Kohlestrom kommt ins Netz.
Nach einer Studie des Fraunhofer Instituts ist in der Nordsee erzeugter Windstrom ca. doppelt so teuer wie an Land erzeugter Windstrom. Was die Leitungen von Nord nach Süd fraglich macht. Diese LEitungen nützen nur den Energieriesen. Örtliche Versorger wie die EVB bleiben da auf der Strecke.
Was könnte man nicht alles mit überschüssigem erneuerbaren Strom alles machen. An einem Projekt Power to Gas (CO2 neutrale Erzeugung von Methan aus Solar und Windstrom) beteiligen sich man glaubt es kaum EON und Co. Selbst Audi ist auf diesen Zug aufgesprungen, da bei diesem Prozess Wasserstoff ein Zwischenprodukt ist.

Autor:

Thomas Lührs aus Eisenach

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