Tiere sind keine Sache

Sieht man sich die Berichte und Statistiken an, bei denen über die Bestrafungen von Tierquälerei berichtet wird, ist sofort klar warum sich Menschen lieber Tiere aussuchen, um Ihren aufgestauten Frust loszuwerden. Sie können sich nicht wehren und die Strafen sind in den meisten Fällen unwesentlich. In 2016 wurden in Deutschland über 755 Straftaten der Tierquälerei geurteilt. Nur 50 davon erhielten Freiheitstrafen und 4 davon ohne Bewährung. Heute in 2019 liest man täglich über mehrere Tierquälereien im Lande, sodass die Zahl mittlerweile erheblich höher ist. Ganz zu schweigen von der Dunkelziffer.

„Es zeigt, dass unsere Gesetze zu Schutz der Tiere, das Papier nicht wert sind auf dem sie gedruckt sind. Das Tier wird nach wie vor als Sache beziehungsweise Gegenstand gewertet. Und das nicht nur bei Tierquälerei. Solange der Gesellschaft nicht durch klare, unschwammige Gesetze Regeln auferlegt wird, wie sie mit Tieren umzugehen und sie zu achten hat, solange nützen auch härtere Strafen nichts, da sie bisher eh nicht wirklich zu Anwendung kommen.

Jedes Bundesland, so auch Thüringen, ist in der Pflicht trotz der oberflächlichen Gesetze der Bundesregierung oder EU, ihren Bürgern zu vermitteln, wie mit unseren Mitgeschöpfen umzugehen ist.

Es müssen also mehr Vertreter der Gesellschaft in die Politik, die wirklich daran interessiert sind, dass Tiere respektvoll behandelt werden. Dafür setze ich, setzen wir uns ein und hoffen auf eine positive Wende für den Tierschutz!“, so Andi Biernatkowski, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2019 in Thüringen der Aktion Partei für Tierschutz - DAS ORIGINAL -TIERSCHUTZ hier!

Autor:

Gerhard Koch aus Eisenach

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