Thüringen zu Fuß - Wie wie Weg: ­Der Erlebnispfad Silberborn

Höhepunkt der Wanderung: Auf der Hälfte des Weges findet man die sagenumwobene Silberbornlinde mit der Silberbornquelle.
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  • Höhepunkt der Wanderung: Auf der Hälfte des Weges findet man die sagenumwobene Silberbornlinde mit der Silberbornquelle.
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­Der Erlebnispfad Silberborn verrät „­Alrunas Waldgeheimnisse“. Er verläuft an der Westgrenze des National­parks Hainich bei Berka. Der Wandertipp kommt von Jens Wilhelm, Revierleiter im Nationalpark Hainich.

WEG-Einstimmung: Wald­elfe „­Alruna“ erklärt Tiere und Bäume am Wegesrand. Die Nationalparkbesucher lauschen an Hörstationen Tierstimmen oder klettern zu einem Feenfenster.

WEG-Länge: Es gibt zwei Routen, die beide für Rollstuhlfahrer geeignet sind. Die rote Strecke ist anspruchsvoller, weil Steigungen bis zu 10 Prozent zu bewältigen sind. Dieser Rundweg ist 2,8 Kilometer lang. Der blaue Weg weist Steigungen bis zu 5 Prozent auf, nach einem Kilometer geht es auf gleicher Strecke zurück.

WEG zum Weg: Start und Ziel ist der Wanderparkplatz Mallinde. Die Stelle diente im Mittelalter als Gerichtsplatz. Er liegt etwa einen Kilometer von Berka entfernt.

WEG-Markierung: Das Symbol ist ein Lindenblatt.

WEG-Einschränkungen: Grundsätzlich ist der Weg ganzjährig gut begehbar, kann bei Nässe aber etwas rutschig sein,

WEG-Beschaffenheit: Es geht überwiegend auf leicht mit Schotter befestigten Wege voran.

WEG-Pausen: Bänke gibt es in regelmäßigen Abständen. Auf der Hälfte des Weges findet man die sagenumwobene Silberbornlinde mit der Silberbornquelle. Dort kann man an einer überdachten Sitzgruppe eine beschauliche Rast einlegen und dem Plätschern der Silberbornquelle lauschen. Oberhalb der Mallinde ist ein Rastplatz mit einer rustikalen Feuerstelle.

WEG-Aussichten: Direkt von der Mallinde aus hat man einen schönen Blick auf die Wartburg, vom oberen Waldrand im Bereich der Silberbornlinde schaut man auf das bewaldete „Lange Tal“ und hat den Burgberg gegenüber im Blick. Auf dem Rückweg lohnt der Blick auf die Weideflächen mit einer reichhaltigen Blütenflora – besonders im Frühjahr und Sommer – und bunt gefärbte Waldränder im Herbst.

Interessant am WEGesrand: Knorrige alte Bäume am Waldrand, insbesondere alte Feldahorne und Eichen, im weiteren Wegeverlauf auch beeindruckende Buchenstämme und einer der dicksten Kirschbäume im Nationalpark Hainich, die Silberbornlinde mit skurrilem Wuchs und viele Frühlingsblüher.

WEG-Kreuzungen: Wenn man länger im Nationalpark unterwegs sein möchte, kann man an der Silberbornlinde auf dem Sulzriedenweg weiterlaufen. Dieser bietet außerdem noch die Anbindung an den Welterbepfad bzw. eine Wandermöglichkeit zum Craulaer Kreuz am sogenannten Gänserasen vorbei.

WEG-Termin: Gruppen können bei der Nationalparkverwaltung nach Führungen fragen: Telefon 03 61 / 5 73 91 40 13. Der Weg ist besonders geeignet für Menschen mit Einschränkungen, Schul- und Kindergartengruppen.

WEG im Internet:www.nationalpark-hainich.de

Autor:

Michael Steinfeld aus Erfurt

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