Training des ärztlichen Handelns

Ultraschalluntersuchungen, hier von der jungen Ärztin Jaber Meissoon bei Christin Schindler eingesetzt, können im Praktischen Jahr unter Anleitung vorgenommen werden.
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  • hochgeladen von Werner Kaiser

"Zweieinhalb Jahre hat es gedauert, bis unser Antrag durch war", sagt Ute Lieske, die als Eisenacher Bürgermeisterin zugleich Aufsichtsratsvorsitzende des St. Georg Klinikums (GKE) ist. Aber jetzt freuen sich die Beteiligten, dass die wichtigste Gesundheitseinrichtung der Wartburgstadt vom Universitätsklinikum Jena (UKJ) als Akademisches Lehrkrankenhaus anerkannt wurde.

Das Kernstück des Kooperationsvertrages: angehende Mediziner können ihr nach dem Studium und vor der Approbation zum Arzt vorgeschriebenes Praktisches Jahr (PJ) an dem Eisenacher Klinikum absolvieren. Damit findet zum einen die durch Umstrukturierungen, Neu- und Umbauten und die Gewinnung von Spezialisten ermöglichte positive Entwicklung ihre Würdigung. Aber GKE-Geschäftsführer Rolf Weigel sieht auch unmittelbare praktische Vorteile: die Mitarbeiter bekommen Hilfe, und bei den "PJ-lern" wird vielleicht das Interesse an einer beruflichen Zukunft am GKE geweckt.

Nach den noch erforderlichen Vorbereitungen und Bewerbungsfristen könnten die ersten Kandidaten im Februar, spätestens im September 2012 in ihr Praktisches Jahr starten, so Dr. Harald Schmalenberg von der Uniklinik Jena. Als Ärztlicher Leiter am GKE arbeitet er zur Zeit an der Erhöhung des Organisationsgrades und hilft bei der Besetzung von leitenden Positionen. Auf das PJ bezogen heißt das zum Beispiel, die Auswahl der zur Betreuung der Absolventen geforderten Mentoren zu unterstützen. Gleichzeitig wird die Kooperation zwischen Uni- und St. Georg Klinikum ausgebaut, zum Beispiel in der Kardiologie.

Auf verschiedenen Gebieten nutzt das GKE bereits die Jenaer Unterstützung bei der Diagnose in schwierigen Fällen, wobei die technischen Möglichkeiten des schnellen Datentransfers immer stärker zum Einsatz kommen. Die Zusammenarbeit ist also keine Einbahnstraße auf Eisenacher Kosten, betont Ute Lieske. Jena ist am Kontakt zu den vielfältigen Anforderungen interessiert, die vor einem "normalen" Krankenhaus stehen, und Eisenach kann Einfluss auf den medizinischen Nachwuchs nehmen.

Autor:

Werner Kaiser aus Eisenach

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