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Erlebnis Landesgartenschau Apolda

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Halb 9 fährt der gut gefüllte Bus die Mitglieder des Eisenacher Seniorenverbandes BRH und mehrere Gäste bei schönem Wetter nach Apolda, wo er in der Parkbucht gegenüber dem Eingang hält. Die Eintrittskarten werden verteilt, dann kann jeder bei Grün über die Straße gehen, beim Eintritt einen Tagestempel auf dem Handrücken in Empfang nehmen – und schon ist man im Paradies. Gleich nehmen schmucke Disteln den Blick gefangen, bevor man vom Lohteich mit seiner Fontäne angezogen wird. Wir haben keine Führung bestellt, denn sehen kann jeder selbst, und Erklärungen findet man auch überall. Jeder kann also ein ihm gemäßes Tempo wählen, kann verweilen und schauen wo er möchte. Während sich hinter uns die Blumenparade fortsetzt, ist auf der anderen Seeseite eine abwechslungsreiche Parklandschaft erkennbar. Die heben wir uns aber für den Rückweg auf. Bei uns wird es plötzlich sehr bunt. Die Stadthäuser außerhalb sind zurückgetreten, die Parkfläche wird breiter und macht Platz für verschiedene Verkaufsstände. Da kann man sich auf dem Gärtnermarkt mit vielfältigen Produkten für den eigenen Garten eindecken, daneben mit originellen kunsthandwerklichen Objekten für zuhause. Besonders aufregend wird es aber für die Damenwelt am Stand für wunderschöne Sommerhüte. Das Gedränge beim Aufprobieren der vielen Modelle ist gewaltig. Auch Männer werden zum Beurteilen gebraucht. Gut behütet geht es auf der schönen Promenade weiter. Eine ausgedehnte Liegewiese hält Liegestühle, große Kissen, Stühle und Sonnenschirme bereit. Dann erreicht man den Friedensteich. Er wirkt auch wirklich sehr friedlich, besonders am schmalen hinteren, recht lauschigen Ende. Doch zu Land und zu Wasser gibt es auch noch Blumen zu schauen: Während die Seerosen reine Natur präsentieren, kündet ein großes gewölbtes Blumenrondell von der Tradition schicker Strickerei in der „Apfelstadt“ Apolda. Dann wird die Blumen- und Pflanzenwelt in einem sachlich gestalteten Rahmen vorgestellt, in einer Art Führung, der man gerne Folge leistet. Dabei gelangt man, vorbei an blauen Schafen, in die große und lichte Blumenschauhalle, an die sich das Marktrestaurant „Blütenzauber“ anschließt. Für uns war nicht nur reserviert, wir bekommen auch schnell unser bestelltes Wahlessen serviert. Auf dem schön geschwungenen Rückweg durch die Park- und Teichelandschaft kann man sich nochmal in Ruhe dem Gesamteindruck hingeben, aber auch Kunstwerke, Trimm-Dich-Parcours und einen Spielplatz erkunden. Man hätte noch länger verweilen können, zur festgesetzten Zeit finden sich aber alle am Eingang und am Bus ein. Auf kurzem Weg hätte der Marktplatz von Apolda erreicht werden können, doch wir fahren stattdessen auf verschlungener Route zum Paulinenpark auf der anderen Seite der Stadt. Im Glockengarten, Terrassengarten und im Landschaftspark werden auf originelle Art die besonderen Werte der Stadt veranschaulicht. Im neueröffneten Café wird für die Eisenacher Gäste unter alten Bäumen und neuen Sonnenschirmen eine lange und reichhaltige Kaffeetafel gedeckt. – Alles eine glückliche Werbung für Apolda. I.H.

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