Persönlichkeiten, die das Bild der Stadt Eisenach prägten

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Nach dem Gedenken für unsere plötzlich verstorbenen Schatzmeisterin Helga Pielert bestritt Frau Ingrid Pfeiffer vom Förderverein zur Erhaltung Eisenachs, technisch unterstütz durch Frau Bauer, mit ihrem Vortrag die erste Veranstaltung des Seniorenverbandes BRH im neuen Jahr. Das Thema und wohl auch Ihre Person hatten neben den BRH-Mitgliedern auch zahlreiche Gäste veranlasst, den Saal im Logotel zu füllen. Der Rednerin gelang es, die Fülle zusammengetragener Fakten über bedeutende Eisenacher Persönlichkeiten der letzten zweihundert Jahre dem Zeitrahmen anzupassen, so dass auch noch Gelegenheit zum anschließenden Kaffeetrinken blieb. Der Vortrag war zeitlich sowie nach Bereichen betreffender Tätigkeiten in Kommunalpolitiker, Wissenschaftler, Unternehmer und Mäzene, Künstler und Architekten gegliedert. Die Namen waren anwesenden Senioren sicher größtenteils bekannt, wie auch die Ansicht imposanter Häuser, die für das Stadtbild wichtig sind. Dagegen waren Zusammenhänge und Bedeutung weniger oder sogar nicht bewusst, was u.a. auf manche Straßennamen zutrifft. Auch Betriebe, wie das Demmerwerk, die einst Weltbedeutung erlangten, sind verschwunden, aber sie haben den Charakter der Stadt und seiner Menschen mitgeprägt. Wer durch das schöne Mariental lustwandelt, nimmt sicher an, dass die Natur prinzipiell reizvoll und erholsam ist. Doch die Parklandschaft in Eisenachs Süden wurde von Menschenhand nach den Plänen des Forstwissenschaftlers und Landschaftsgestalters Gottlieb König geschaffen. Dem Bürgermeister Friedrich Janson und seinem Stadtbaudirektor Karl Hofferbert, nachdem die Hofferbertaue benannt ist, habe ganz wesentlich zur Gestaltung der Stadt, zu Bau und zur Förderung kultureller Einrichtungen beigetragen. Über fünfzehn bedeutende Persönlichkeiten und Familien wurden den Zuhörern kurz nahegebracht, von denen jede einzelne nicht nur als steckbriefartige Übersicht projiziert wurde, sondern in einem extra Vortrag dargestellt werden könnte. Der Gedanke, eine derartige Broschüre zu drucken, wäre zu begrüßen und für Bewohner und Besucher sicher ein großer Gewinn. Sie könnte, wie auch dieser Vortrag zu mehr Beziehung und Achtung gegenüber der eigenen Umwelt und ihrer Geschichte beitragen. I. Heilemann

Autor:

Ingo Heilemann aus Eisenach

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