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Weichgespült
Glyphosat verniedlicht

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In verschiedenen Veröffentlichungen werden Journalisten für ihre Arbeit geehrt. Das mag diesen oder jenen Leser zum Grübeln oder Schmunzeln bringen. Im aktuellen Fall wird, wenn es um Glyphosat geht, der Begriff - das Pflanzenschutzmittel Glyphosat - verwendet. Wenn die überaus akribisch recherchierenden Journalisten das Glyphosat als das, was es ist, wirklich benennen würden - nämlich ein Total-Herbizid- wäre der Allgemeinheit besser gedient. Wer hat Interesse daran, einen Begriff so pö a pö weich zu spülen ? Müssen Journalisten den Begriff "Pflanzenschutzmittel" verwenden?
In unserem Grundwasser sind Nitrate, Chemikalien, Arzeneimittelrückstände und anderes vorhanden. Im Bier und im Säuglingsurin lässt sich Glyphosat nachweisen. Warum wird beim Glyphosat das verharmlosende Wort "Pflanzenschutzmittel" gebraucht? Scheinbar ist die Angst vor der Vergiftung unserer Umwelt noch nicht groß genug. Aber das da die Presse mitmacht, verwundert mich schon.

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