Versuchter Mord in Gothaer Imbiss
Prozess am Landgericht Erfurt gestartet

Symbolbild

Nach einer schweren Messerattacke in einem Imbiss in Gotha hat am Landgericht Erfurt ein Prozess wegen versuchten Mordes begonnen.

Da ein Sachverständiger es nicht zu dem Termin geschafft habe, sei lediglich die Anklage verlesen worden, sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag nach Verhandlungsstart. Eine Einlassung des Angeklagten habe es noch nicht gegeben.

Dem mehr als 50 Jahre alten Mann mit aserbaidschanischem Pass wird vorgeworfen, im November vergangenen Jahres den Cousin eines Imbissbesitzers in Gotha mit einem Edelstahlküchenmesser schwer verletzt zu haben. Zwei Mal habe er dem Mann mit der 25 Zentimeter langen Klinge ins Becken gestochen. Zuvor soll er vom Inhaber 3000 Euro gefordert haben. Einen weiteren Stich in Richtung Brust konnte der Cousin der Anklage zufolge abwehren. Auch der Imbissbesitzer selbst sei am Ringfinger verletzt worden. Der Prozess soll am 13. Mai fortgesetzt werden. (dpa/th)

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