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Thüringer Klettermöglichkeiten

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Möglichkeiten zum Klettern in Thüringen

Die Angebote an Klettermöglichkeiten sind sehr attraktiv. Unter anderem in Jena und Maua bieten sich Klettermöglichkeiten in der Rabenschüssel, dort klettern die Sportler an Buntsandstein bevorzugt in die Breite, weniger in die Höhe.

Klettersteigset ausprobieren

Zum Testen bietet die Stadt Jena zwei Kunstwände an: Der BSV Jena und die DAV Sektion Jena haben eine gemeinsame Kletterhalle - die Imaginata - im Umspannwerk Nord errichtet. Zusätzlich bietet im alten Glaswerk die Rockskletterwand diverse Probiermöglichkeiten für Kletterbegeisterte, die ihr Equipment testen möchten. Auch viele Bauwerke in Jena und Umgebung laden zum legalen Klettern ein. Wenn man die Technik beherrscht, geht es in die Jenaer Umgebung und in den Thüringer Wald, der viele herrliche Klettergebiete aufweist.

Mit dem Klettersteigset in den Döbritzer Kalkfelsen unterwegs

Hierbei handelt es sich um ein zwar kleines, aber nichtsdestotrotz hochinteressantes Gebiet beim Örtchen Döbritz unweit von Pößneck. Geraer Kletterer erschlossen das Gebiet in den Jahren 1963 bis 1965, dann überließen sie es wieder der Natur, bis schließlich Jenaer Kletterer die Döbritzer Kalkfelsen ab 1982 intensiv in Beschlag nahmen. Einer von ihnen war Karl Reinl, der einen viel beachteten Kletterführer herausgab, der auch heute noch eine wertvolle Hilfestellung bietet.

Im Sommer lockt ein nahegelegenes Schwimmbad zur zwischenzeitlichen Erfrischung. Es handelt sich bei den Döbritzer Kalkfelsen um überwiegend festes Kalkgestein mit etlichen Massiven und einigen frei stehenden Gipfeln wie dem Drachenzahn und dem Obelisken. Fast überall lässt sich ein Seil herabhängen, vielfach genügt schon die lange Bandschlinge. Die Einstiege haben frühere Kletterer an vielen Stellen mit kleinen Pfeilen markiert. In diesem Gebiet darf Magnesia verwendet werden, jedoch ist zu beachten, dass es sich komplett um ein archäologisches Bodendenkmal handelt, was den thüringischen Denkmalschutzbehörden grundsätzlich die Teil- und Vollsperrung ermöglichen würde.

Wer sich also zum Klettern aufmacht, sollte sich vorab erkundigen, ob solche Maßnahmen geplant sind oder schon durchgeführt wurden. Bislang existiert eine Vereinbarung zwischen Kletterverbänden und dem Landesamt für Denkmalpflege, wodurch auf Sperrungen verzichtet wird, außer in der Urdhöhle, in der Kniegrotte und in der Wüste Scheuer. Die Absicherung fällt sehr gut aus, fast überall stecken neue Haken, wobei die Abstände etwas breiter als in anderen Gebieten (beispielsweise Südfrankreich) ausfallen. Mit dem passenden Klettersteigset ist das kein Problem, das es hier http://www.dein-klettershop.de/klettersteig---alpin/ gibt. Hier lassen sich im Shop neben Tipps für den passenden Klettersteig allgemeine Fachberatungen zu passenden Kletterausrüstungen beziehen.

© Pavel Losevsky - Fotolia.com

Autor:

h d aus Erfurt

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