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Advent

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Advent ist schon Weihnachten? Mit dem Dezember beginnt für viele die Weihnachtszeit. Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern, Weihnachtsstollen. Weihnachtslieder bringen Weihnachtsfreude. Dabei ist noch nicht Weihnachten. Es ist Advent, die Zeit der Vorbereitung auf das Kommen Jesu als Weltenrichter. Jesus kommt wieder. Das Kind aus dem Stall in Bethlehem erscheint am Ende der Zeit zum Gericht über die Welt.

Das klingt im ersten Moment nicht so gut. Darum war in den ersten Jahrhunderten der Christenheit der Advent eine Zeit der Besinnung. Vier Wochen lang bis Weihnachten wurde gebetet und gefastet. Das Bewusstsein wurde geschärft: Gott ist der Herr der Schöpfung. Die Erde gehört Gott und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen.

Wer darf Gott begegnen und wer darf stehen an seiner heiligen Stätte? So steht es in Psalm 24. Die Antwort: „Wer unschuldige Hände hat und reinen Herzens ist, wer nicht bedacht ist auf Lug und Trug und nicht falsche Eide schwört: der wird den Segen vom Herrn empfangen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heiles."

Im Advent schauen wir auf das Kind in der Krippe und zugleich auf den Richter im Himmel. Doch nicht Angst soll uns bedrücken, sondern eine tiefe Freude. Denn der kommende Richter heißt Jesus Christus. Er ist unser Retter. „Welt ging verloren, Christ ist geboren." Ein Weihnachtslied mitten im Advent.

Gesegnete Zeit.

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