Ansichtssache
Alles für die Tonne

Mein Thermokomposter.
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Die Braune Tonne habe ich jedenfalls vor 16 Jahren ganz unbürokratisch bekommen. Zack, stand sie da. Und ich nutzte sie ja eifrig. Alles für guten Kompost der Stadt. Und dafür zahlte ich ja auch.
Nun mag ich sie nicht mehr – die Biotonne und ihre Gebühr, die eventuell auch noch steigen soll.
Prophylaktisch kündigte ich den nachhaltigen Abfallbehälter per ersten Tag des neuen Jahres Mitte Dezember. Und auch noch per Mail.
Irgendwann, wir hatten bereits sieben Tage 2019, erhielt ich die Aufforderung ein Formular auszufüllen – den „Antrag auf Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang der Biotonne“. Jetzt musste ich sogar mein Grundstück neu „vermessen“ – Größe, davon Garten- und Grünfläche, davon Rasen, davon Beetflächen, davon sonstige Flächen. Fragen gab es auch nach Komposthaufen, Holz- und Thermokomposter, nach Anzahl und Größe in Kubikmeter. Und Fotos musste ich von meinen Kompostern einreichen. Also hielt ich meinen biologischen Abfall digitalfotografisch fest.
Ich mag nicht daran denken, was ich fotografieren muss, wenn ich mich in Sanitär- und fäkalen Abwasserange­legenheiten an die Stadt wende. Und es bleibt auch noch die Frage: Warum kann ich das Formular ausgefüllt nicht abspeichern, um es digital zu versenden wie die geforderten Fotos? Alles getrennt versenden? Daher auch Mülltrennung?

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