Ansichtssache: Eine Unrinprobe online stellen?

Pinkelverbot auf Tastaturen.
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  • Pinkelverbot auf Tastaturen.
  • Foto: Thommy Weiss / pixelio.de
  • hochgeladen von Thomas Gräser

Ärzte "lieben" geradezu Patienten, die mit eigenen Diagnosen - mittels Internet erstellt - in die Praxis kommen. Doch Vorsicht! Denn das World Wide Web birgt allzu viel Scharlatanerie.
Ach, das ist alles so traurig!

Mir wurde bei der Suche nach Hilfe gegen einen grippalen Infekt ganz frech ein Viren-Scanner angeboten - natürlich Sonderangebot. Meinem Nachbarn - der mit dem Gerstenkorn - empfahl das Netz: Behalten Sie es bitte weiter im Auge.
Ach, das ist alles so traurig!

Das Frauenhofer-Institut hat gar ein Hustentelefon - gebührenfrei unter 08 00 - 0 00 71 78 zu erreichen - geschaltet. Kein Quatsch! "Bellt" man in den Hörer, analysiert ein Computerprogramm sofort die Hustenart. Wahnsinn!
Ach, das ist alles so traurig!

Bald gibt es die Magnetresonanztomographie (MRT) wohl per Webcam. Bitte, falls Sie online aufgefordert werden, eine Urinprobe abzugeben, pinkeln Sie auf keinen Fall auf die Tastatur.
Ach, das ist alles so traurig!

Nichts kann einen Hausarzt ersetzen, auch wenn er innerlich über Ihre Einschätzung des Krankheitsbildes knurrt. Er braucht Sie doch als Patient! Und wie lautet nun Ihre Diagnose?
Ach, das ist alles so lustig!

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