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Ansichtssache: Fenster-Öffnungs-Phobie

Die Fenster bleiben geschlossen.
Die Fenster bleiben geschlossen. (Foto: LouPe/pixelio.de)
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Stickige Luft im Büro. Meine Konzentration lässt nach. Ich reiße das Fenster befreiend auf.

Dabei fühle ich mich wie ein Yeti, der die Welt befreit. Der Dank der Mitarbeiter im Raum ist mir gewiss. Ich bin ein Held!

Diese Rechnung habe ich ohne meine Kolleginnen gemacht, die sich nach dem Zwiebelschalenprinzip schützend ankleideten und bis Mittag noch keine Hülle haben fallen lassen.

Beim Gang zum Fenster durchbohrt mich der erste bittere "Mich-fröstelts- Blick". Kaum sitze ich wieder, springt die feminine Unerwärmbarkeit auf und schließt die Luke abrupt.

Da ein Mann nur Gutes für Frauen will, sitze ich jetzt im "Stickicht" und lüfte heimlich. Männer werden gewieft unterdrückt und unterwerfen sich manchmal selbst. Oder?

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