Ein Interview anlässlich der Messe "Reisen & Caravan", die noch bis 4. November in Erfurt zu sehen ist
Caravaning – die flexible Art zu Reisen

Ungebunden und frei –so fühlen sich diejenigen, die mit einem Reisemobil unterwegs sind. Sie können Halt machen, wo sie wollen – zum Beispiel, um einen schönen Sonnenuntergang oder einen grandiosen Blick aufs Meer zu genießen – und weiterfahren, wenn ihnen danach ist.
  • Ungebunden und frei –so fühlen sich diejenigen, die mit einem Reisemobil unterwegs sind. Sie können Halt machen, wo sie wollen – zum Beispiel, um einen schönen Sonnenuntergang oder einen grandiosen Blick aufs Meer zu genießen – und weiterfahren, wenn ihnen danach ist.
  • Foto: www.civd.de / Caravaning Industrie Verband Deutschland
  • hochgeladen von Daniel Dreckmann

Fragen an Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes e.V. (CIVD)

Die Caravaningbranche hat gerade wieder einmal einen Erfolg zu vermelden…
In den ersten drei Quartalen wurden in Deutschland mehr Freizeitfahrzeuge neuzugelassen als jemals zuvor. Mit einem Wachstum von über 11 Prozent liegen wir voll im Soll das Jahr mit einem neuen Rekordwert von erstmals über 70 000 Fahrzeugen abzuschließen.

Wie erklären Sie sich die steigende Beliebtheit der mobilen Form des Reisens?
Die Menschen schätzen die Freiheit, flexibel und selbstbestimmt zu reisen und ihren Urlaub abwechslungsreich und individuell zu gestalten. Zudem gibt es einen starken Outdoor-Trend. Und nicht zuletzt hat Caravaning auch einen positiven Imagewandel erfahren und gilt heute als cool und hip.

Können Sie etwas über die Altersstruktur der mit einem Reisemobil oder Caravan Reisenden sagen?
Caravaning ist in allen Altersgruppen beliebt. Käufer von neuen, insbesondere hochwertigen Reisemobilen sind in der Regel alleinreisende Paare über 50, während neue Caravans vor allem von jungen Familien gekauft werden. Die Miete von Freizeitfahrzeugen wird zudem immer beliebter und insbesondere von jungen Urlaubern genutzt.

Was sind die neusten Trends bei der Ausstattung?
Elektronische Helfer und Gadgets, die den Komfort des Fahrzeuges erhöhen werden immer beliebter: von elektrisch ausfahrbaren Markisen und Trittstufen über Rückfahrkameras und Rangierhilfen bis zu Bedienpanels und Apps, mit denen man Heizung und Klimaanlage steuert sowie den Füllstand der Wassertanks und Gasflaschen abliest.

Heißt das nicht zwangsläufig „Big is beautiful“ oder „Je größer, desto besser“?
Im Gegenteil. Zwar werden die Fahrzeuge immer besser ausgestattet, gleichzeitig werden Modelle mit kompakten Ausmaßen immer beliebter, da diese agiler und auch für den Alltag geeignet sind. Auch innovative Leichtbauweisen sind daher ein immer wichtigeres Thema.

Wenn jemand sich noch nicht so richtig auskennt, aber neugierig geworden ist – wie informiert man sich am besten zum Thema?
Als erstes empfiehlt sich der Besuch eines Fachhändlers, der bei der Wahl des richtigen Fahrzeuges kompetent beraten kann. Dort bekommt man auch eine fundierte Einweisung in die Benutzung des Fahrzeuges. Wer Caravaning erst einmal ausprobieren möchte, sollte zunächst ein Fahrzeug mieten.
Bei der Reiseplanung, insbesondere der Campingplatzwahl und Routenplanung, helfen die einschlägigen Ratgeber und Führer der Fachpresse und des ADACs, die es auch Online und als App gibt, sowie das Verbraucherportal caravaning-info.de.

Interview: Daniel Dreckmann
Bis zum 4. November 2018 werden auf der Messe "Reisen & Caravan 2018" alle Trends und Neuheiten zum Thema Reisen vorgestellt.
Mehr unter www.reisen-caravan.de und auf Facebook.

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