125 Jahre Alte Oper Erfurt
Das zweite Leben

Nach aufwendigen Umbau- und Sanierungsarbeiten erweckte der heutige Intendant Wolfgang Staub – den inzwischen auch ­seine Kinder Hanna und Benjamin im Unternehmen unterstützen – zum 110-jährigen Jubiläum im Jahr 2004 das Erfurter Opernhaus wieder zum Leben und gab ihm seinen Namen „Alte Oper“.
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  • Nach aufwendigen Umbau- und Sanierungsarbeiten erweckte der heutige Intendant Wolfgang Staub – den inzwischen auch ­seine Kinder Hanna und Benjamin im Unternehmen unterstützen – zum 110-jährigen Jubiläum im Jahr 2004 das Erfurter Opernhaus wieder zum Leben und gab ihm seinen Namen „Alte Oper“.
  • Foto: Helke Floeckner
  • hochgeladen von Helke Floeckner

Die „Alte Oper Erfurt“ – zuvor lange Zeit das Stadt-Theater und Opernhaus – gibt es in diesem Jahr seit genau 125 Jahren. Der Aufschrei und die Trauer waren groß, als die Stadt im Jahr 1997 baulicher Mängel wegen das Erfurter Opernhaus schloss. Doch dank des privaten ­Kultur-Unternehmers ­Wolfgang Staub konnte ­sieben Jahre später die Geschichte des Hauses ein zweites Mal beginnen, nun als „Alte Oper Erfurt“. ­Hier sind ein paar Fakten:

1894, 

am 15. September, wurde das Haus als „Stadt-Theater“ eröffnet, mit Aufführungen von Oper, Operette, Posse mit Gesang, Schauspiel und Ballett. ­Genau am 15. September 2004, zum 110. Geburtstag des einstigen Opernhauses, eröffnete Wolfgang Staub das Gebäude neu – nach umfangreichen ­Sanierungsarbeiten, für die er keinerlei staatliche Sub­ventionen erhielt. Und am 15. September 2019 wurde mit der „Rocky Horror Show“ der 125. Geburtstag gefeiert.

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weitere Namen liegen zwischen der Eröffnung und heute: 1933 hieß das Haus „Deutsches Volkstheater“, ab 1945 „Stadt­theater“, von 1956 bis 1997 „Opernhaus“ der Städtischen Bühnen Erfurt.

1896

wurde das Haus erstmals durch die Baupolizei ­gesperrt, das wiederholte sich mehrfach. Seit 1923 hatte die Stadt die Finanzierung, es gab umfassende Erweiterungs­arbeiten.

995

Sitzplätze bietet die Alte Oper, die sich 2004 als drittes Haus in ­Wolfgang Staubs „Dasdie Veranstaltungs- und Kongress­zentrum“ einreihte. Sie ist das größte Theater der Stadt.
32 Züge für Deko­rationen und eine Drehbühne stehen für die Aufführungen in der Alten Oper – von Gastspielen bis hin zu ­verschiedenen Eigenproduktionen – zur Verfügung.

640

jährliche Dasdie-Veranstaltungen freuen sich über 120 000 Besucher pro Spielzeit.
18 Eigenproduktionen gibt es derzeit in den Dasdie-Häusern pro Jahr.

1

neues Projekt haben die Staubs in Arbeit: Den Umbau einer ehemaligen Discothek am Erfurter Nordstrand zu einer Konzerthalle.

Weitere Infos unter www.dasdie.de

Autor:

Helke Floeckner aus Erfurt

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