ESA-Astronauten Alexander Gerst und Dr. Ulf Merbold sind mit der DLR-Raumfahrt-Show in Erfurt
Den Sternen ein Stück näher

Die ESA-Astronauten Dr. Ulf Merbold und Alexander Gerst sind mit der DLR-Raumfahrt-Show in Erfurt.
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Wissensvermittlung und Träume


Von Andreas Abendroth

Gleich zwei Astronauten - der in Greiz geborenen Dr. Ulf Merbold und der wohl zur Zeit populärste Raumfahrer Alexander Gerst – sind heute zu Gast in der Landeshauptstadt Erfurt. Nein, sie weilen hier nicht, um sich in irgendwelche goldenen Bücher eintragen zu wollen. Sie wollen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Raumfahrt etwas näher bringen. Erfurt ist der Eröffnungsort der diesjährigen „DLR-Raumfahrt-Show“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Die Veranstaltung wurde durch den Erfurter Verein „Förderverein Spiel- und Freizeitplätze der Generationen in Erfurt e.V.“ nach Thüringen geholt.

Im Gespräch mit der Mediengruppe Thüringen betonte Astro-Alex: „Wir auf der Erde sind ein Inselvolk. Die Weiten des Weltraums sind um uns herum. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir auf der Erde frei laufen und atmen können. Erst, wenn man einmal im All war, sieht man viele Dinge ganz anders. Mit der Weltraum-Show wollen wir besonders den Kindern zeigen, das auch ein ganz normaler Mensch die Chance hat – bekommen kann – da hoch zu fliegen.“

Das Raumfahrt wichtig ist, erläutert Dr. Ulf Merbold: „Stellen Sie sich einmal vor was passiert, wenn man alle Satelliten für eine Woche abschalten würde. Keine Kommunikation per Handy, kein GPS, auch das Rettungssystem würde zusammenbrechen. Durch die Raumfahrt erlangen wir wichtige Grundlagenkenntnisse, um unsere Natur besser zu verstehen. Und dazu müssen wir über unsere schützende Atmosphäre gehen. Die Wissenschaft und Forschung hat eine Bringeschuld. Sie wird von den Steuergeldern gefördert, mitfinanziert. Mit der Show haben wir eine Möglichkeit, jungen Menschen zu berichten, sie neugierig zu machen.“

Beiden Astronauten geht es dabei nicht darum, dass alle ins Weltall fliegen können. „Es werden auch Techniker, Entwickler, Ingenieure zukünftig gebraucht.“ Egal ob Junge oder Mädchen....
Gerst betonte: „Die Frage war doch für viele Generationen: Was ist da draußen? Die Himmelkörper haben sie gesehen. Mehr aber nicht. Und seit zwei Generationen haben wir nun die Möglichkeit, ins Weltall zu reisen.“

Und mit der Show wollen sie Lebensperspektiven für junge Menschen aufzeigen, Interessen wecken, Wissen vermitteln. Es lohnt sich eben auch heute noch, an Träume zu glauben.

Autor:

Andreas Abendroth aus Saalfeld

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