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Der Baum, mein Baum, die Linde

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Der Baum, mein Baum, die Linde

(zum Gedenken an das Ereignis im Gutenberg Gymnasium, am 26.04.2002, in Erfurt) verfasst von Renate Jung

Es gab da mal einen Baum,
dem begegne ich nur noch im Traum.

Er war stark, voluminös und kräftig,
seine Krone schön, üppig und mächtig.

Es war die Linde mit ihrem, großen Stamm.
Bei ihr fühlte ich mich geborgen und sie gab mir Kraft. (wohl)
Sie zog mich in ihren Bann
und ich habe immer alles und vieles geschafft.

Ich liebte sie, denn es war meine Linde.
Sie war es, wo ich immer Ruhe finde.

Sie stand vor meiner Haustür und war für alle da,
man hat sie gefällt und das ging mir sehr nah.

Die Tränen flossen, als die Linde viel.
Ich höre noch den dumpfen Schlag, als sie da lag, so tot und
der Wind nicht mehr in ihrer Krone spielt.

Sie fehlt mir sehr und ich muss mir jetzt wieder einen Neuen suchen.
Ich weiß es nicht, wird es wieder eine Linde, oder sind es gar Buchen?

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