ESC: Bravo, kultig, sensationell

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Grandios, Mega beeindruckend, überwältigend - der Eurovision Song Contest 2011. Keine zwei Tage später und nach 800-Gesamt-Kilometer-Fahrt (für Nichtrechenkünstler 2 x 400 km), bin ich noch nicht wirklich wieder zu Hause angekommen. Ich tänzle noch immer auf der Tribüne und schwenke mein Fähnchen in der ESC-Esprit-Arena von Düsseldorf.

Mann war das eine scharfe Show. Das werde ich wohl nicht vergessen. So eine Stimmung, so eine runde Sache, bis ins kleinste Detail, ohne Holperer abgelaufene Liveübertragung - das war Weltspitze.

Bereits der Auftakt war der Hammer. Die Halle prodelte, kein Halten der 35 000 - und wir drei Thüringer unter ihnen. Die Moderatoren verstanden es - professionell, humorvoll, treffend - auch den letzten ESC-Staub vergangener Jahrzehnte einfach wegzufegen.

Auch wenn das nicht wirklich meine Musikrichtung ist, war ich begeistert. Nach 29 Jahren war so ein Wettbewerb - erst zum zweiten Mal - wieder in Deutschland. Da musste ich hin. Neu angesteckt von meinem Arbeitskollegen und als Ausrichter der einzigen Thüringer "Lena-Motto-Fete mit Sieggarantie" im letzten Jahr, konnte ich mir das nicht entgehen lassen. Und es hat sich, aber wie gelohnt!!!

Keinesfalls bin ich nach Düsseldorf aufgebrochen, um fanblind den nochmaligen Lena-Sieg zu fordern. Dafür waren viel zu starke Titel und Kontrahenten am Start. Das wusste ich bereits im Vorfeld. Außerdem ist die Welt noch nicht bereit für diesen avantgardistischen Lena-Song "Taken By A Stranger". Platz 10 - ich bin hochzufrieden, wenn man bedenkt, dass wir eventuell 20-Gastgeber-Bonuspunkte einheimsten. Es war 22.19 Uhr: Lena betritt diese unglaublich innovative Bühne. Die Massen toben. Bei der Darbietung stimmte alles.

Klar, gab es auch Enttäuschung. So über das Voting für Ungarn, die Schweiz und Rumänien - die ich weiter vorne sah. Und umgekehrt, über Platz zwei des italienischen Beitrages. Einig war sich die ganze Halle über das leidliche politische Abstimmverhalten einiger, immer wieder diesbezüglich verdächtigen Teilnehmerländer. Da gab es Pfiffe und laute Buh-Rufe. Das schadet diesem genialen Musikwettbewerb.

Als Resümee bleibt: Es war Spitze! Der ESC hat deutlich an Niveau gewonnen. Und daran sind Lena und das meisterliche Urgestein Stefan Raab nicht ganz unschuldig. Und die Show von Düsseldorf kann sich seit Samstagnacht als dritter Verantwortlicher dort einreihen.

Ich bin froh, selbst als eingefleischter Thüringer, dass der ESC 2011 nicht in Gera - wie einst vom Meister scherzhaft angekündigt - stattfand. Jetzt liegt die Messlatte für Aserbaidschan aber deutlich hoch.

Danke Düsseldorf, danke Vaterland, Danke Micha!!! =:)

P.S.: Entschuldigt die Qualität der Fotos meines Robotron-Handys.

Autor:

Thomas Gräser aus Erfurt

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