25. Beatnacht am 14. April in Erfurt
Golden Sixties Band im goldenen Interview

Sie freuen sich auf die 25. Beatnacht: Hans Pietschmann, Thomas Hofmann, Andy Kunte und Walter Schubert von der Golden Sixties Band.
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Sie haben Musikerherzen aus Gold: Die "Golden Sixties Band" veranstaltet ihre 25. Beatnacht und begrüßt Gäste wie The Polars, Westend, The Thors und Tumbling Dice und ihre treuen Fans.

Wenn sie auftreten, ist es, als seien die goldenen Sechziger noch gar nicht vorbei. Die „Golden Sixties Band“ aus Erfurt spielt auch im Jahr 46 nach ihrer Gründung die größten Hits von damals voller Leidenschaft und mit nicht nachlassender Begeisterung. Bevor sie am 14. April im Erfurter Kaisersaal mit befreundeten Bands ihre mittlerweile 25. Beatnacht feiern, stellen sie sich einem Interview rund ums Gold, goldene Redewendungen und geflügelte Worte:

Die „Goldenen Sechziger“

Das war unsere Jugendzeit, mit der Musik von den Rolling Stones und den Beatles. Es war auch die Zeit der vollen Tanzsäle und die mit der Sehnsucht nach Freiheit. Und die Mädels waren damals noch jung... Aber mal im Ernst: Aus den Sechzigern stammen wirklich die meisten unserer Songs.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Singen ist Gold! Das passt perfekt zum Titel „Silence is golden“. Und da fällt uns sofort der Song „Sounds of Silence“ ein, den wir immer spielen, der gehört zum Entrée bei jedem Auftritt.

Ein Herz aus Gold

Das hat schon Neil Young erkannt und daraus sein „Heart of Gold“ gemacht. Das gehört auch zu unserem Programm, und es kommt jedesmal sehr gut an. Vielleicht, weil das ein bisschen an die Kuschelrunden von früher erinnert. Naja, lang' ist es her. Unsere Band gibt es ja nun auch schon 46 Jahre, vielleicht sollten wir jetzt besser „Herzschrittmacher aus Gold“ singen...

Legt Ihr Worte auf die Goldwaage?

Das machen wir nicht. Irgendwie sind wir immer noch die ganz normalen Jungs von damals.

Gibts eine goldene Regel bei Euch?

Ja, die: Bei jedem Auftritt das Beste zu geben. Auch, wenn die äußeren oder inneren Umstände nicht ideal sind. Wenn es einem von uns mal nicht so gut geht, merken wir immer wieder: Die beste Medizin ist es, einfach auf die Bühne zu gehen und Musik zu machen. Dann geht es ihm wieder gut. Und Lampenfieber erwischt uns immer wieder, das hört auch nach so vielen Jahren nicht auf. Besonders, wenn man mit solchen Größen wie Chris Andrews oder Graham Bonney auftritt.

Der goldene Mittelweg

Das ganze Leben ist ein einziger Kompromiss. Sonst würdest du ja immerzu anecken. Auch eine Band kann nur so funktionieren.

Handwerk hat goldenen Boden...

Unser Handwerk ist die handgemachte Musik. Naja, die ist vielleicht nicht so golden und einträglich wie manche Handwerksberufe. Auf jeden Fall haben wir alle unser Handwerk von der Pike auf gelernt, sind Berufsmusiker. Musik-Handwerker sozusagen.

Ist alles Gold, was glänzt?

Auf keinen Fall.

Kennt Ihr das Goldkehlchen?

Das sagen wir manchmal zu unserem Sänger Hans.

Morgenstund' hat Gold im Mund?

Oh, oh... Das ist für uns völlig unzutreffend! Außer unserem Schlagzeuger, der schon früh recht sportlich unterwegs ist, sind wir alle Spätaufsteher. Der frühe Vogel kann uns mal.

Treu wie Gold

Wir sind glücklich, dass wir so viele treue Fans haben, die uns schon so lange begleiten. Und dass wir sie im Kaisersaal wiedertreffen.

Goldene Hochzeit

Bist du verrückt? Ja, in vier Jahren wäre 50. Band-Geburtstag, unsere goldene Hochzeit sozusagen. Noch planen wir nicht so weit voraus. Das liegt alles in Gottes Hand.

Termin & Karten:

Beatnacht: Samstag, 14. April, Kaisersaal Erfurt. Außerdem mit dabei: The Polars, Westend, The Thors, Tumbling Dice. Karten: www.kaisersaal-shop.de, Touristinfo Erfurt.

Die Band:

- Die „Golden Sixties Band“ wurde 1972 in Erfurt unter dem Namen „Universum“ gegründet. Von der ersten Besetzung mit Roland Michi (Bass), Micha Kuhs (Gitarre), Walter Schubert (Piano und Synthesizer) und Eddi Förster (Drums) ist heute noch Walter Schubert dabei. Hans Pietschmann gehört seit 1979 als Sänger dazu.

- Ab 1980 wurde mit dem Ziel, Profis zu werden, ein neues Konzept erstellt. Ab 1985 tourte dann die „Universum Oldieshow“ als Profiband durchs ganze Land, durch Bulgarien und die Sowjetunion. Es folgten erste Plattenaufnahmen bei Amiga.

- 1990 Umbennung in „The Golden Sixties Band“, seither unzählige Auftritte in Deutschland und auch in anderen Ländern bis hin zu den USA.

- 1998 kommt Andy Kunte in die Band und übernimmt den Bass-Part.

- Seit 2003 sind die Erfurter auch immer wieder Begleitband für Chris Andrews und Graham Bonney.

- Im November 2010 verstirbt Band-Mitbegründer Eberhardt „Eddi“ Förster. Die restlichen Bandmitglieder entscheiden, die Band weiter bestehen zu lassen. Der neue Drummer ist Thomas Hofmann.

www.goldensixties.de

Autor:

Helke Floeckner aus Erfurt

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