Hard Rock Hallelujah! Die Erfurter Band Kidron spielt im Namen des Herren

Rockmusik mit dem Kreuz im Rücken.
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Heavy Metal in der Kirche? Klar! Wenn Jesus wütend ist, sollte dies mit jedem Akkord zu hören sein, finden die Musiker von Kidron. Die Erfurter Band spielt christliche Rockmusik. AA-Redakteur Michael Steinfeld sprach mit dem Bassisten Markus „bigB.“ Backhaus und dem Gitarristen Andreas „Pfeife“ Pfeifenbring über Gott und die Musikwelt.


Euch gibt es schon wirklich lange, seit 1989. Wie habt ihr das geschafft?

Markus: Die Kerntruppe hat immer Zeit gefunden. Es hat durch Studium, Umzug und Familiengründungen ein paar Umbesetzungen gegeben. Aber die Band hat kontinuierlich existiert.

Andreas: Der Großteil der Band ist zusammengeblieben: der Sänger, der Bassist und der Gitarrist sind seit Beginn dabei. Der Techniker/Manager ist seit 1992 dabei. Wir verdienen kein Geld mit der Sache und sind froh, wenn wir am Ende nicht draufzahlen.

Markus: Wir müssen ja auch ein bisschen investieren ins eigene Können, in die Instrumente und die Technik.

Obwohl es immer ein Hobby geblieben ist, habt ihr dennoch einen Manager.

Andreas: Der ist eigentlich Bassist. Letztlich ist es ein Zeitproblem, da alle Familie und Beruf haben. Er hat sich dort reingefuchst. Da er als Techniker automatisch der Ansprechpartner ist, hat es sich ergeben, dass er das Management übernimmt. Er hat das Gefühl dafür und den nötigen Biss. Gerade wenn wir auf Festivals wie beim Katholikentag spielen, nimmt die Organisation echte Ausmaße an.

Ihr spielt bei solchen Festivals vor richtig großem Publikum, gleichzeitig aber auch vor einer übersichtlichen Zahl Zuhörer in kleinen Kirchen.

Markus: Stimmt. Beim Weltjugendtag haben wir beispielsweise in Heiligenstadt gespielt vor rund 10.000 Leuten und am gleichen Abend in Borken im Münsterland vor 400.

Andreas: Es ist schön, wenn das Publikum richtig abgeht. Aber beim Katholikentag 2014 in Regensburg haben wir mitten in der City gespielt. Da waren sehr viele Leute, aber ein ständiges Kommen und Gehen. Und da erreicht man auch niemanden.

Ich höre heraus, dass euch Auftritte vor kleinerem Publikum fast schon lieber sind.

Markus: Die Zahl der Zuhörer ist generell fast schon zweitrangig. Ich glaube, das geht allen Musikern so. Ein großes Publikum nützt uns gar nichts, wenn wir kein Feedback bekommen. Es ist häufig so, dass man im kleineren Kreis mit 50 Zuhörern viel besser mit dem Publikum kommunizieren und zum Miterleben anregen kann, als wenn es eine riesengroße graue Masse ist oder die Leute ständig unterwegs sind. Wir haben es vor Kurzem in Ruhla erlebt. Da waren nicht viele beim Konzert, aber die waren begeistert.

Wie sind generell die Atmosphäre und die Akustik in Kirchen?

Markus: Von der Akustik her ist es häufig schwierig.

Andreas: Kirchen sind nun einmal nicht für Rockmusiker erbaut worden. Wenn wir einen Firmgottesdienst im Dom begleiten, dann weiß ich im Vorhinein, dass wir da anders herangehen müssen. Das kann man schon übers Tempo eines Stückes regeln, dass es sich nicht überschlägt. Es gibt eben Lieder, die im Dom nicht funktionieren. Wichtig ist nämlich vor allem, dass die Leute die Texte verstehen. Wenn das nicht gegeben ist, haben wir das Thema verfehlt. Ich kann aber in einer Kirche mit wenig Licht eine viel bessere Atmosphäre erzeugen. In einer Messehalle muss man unheimlich viel veranstalten, um den Leuten optisch etwas anzubieten.

Markus: Wir sind mit der christlichen Botschaft angetreten und wollen sie transportieren. Ein angestrahltes Kreuz im Rücken unterstützt uns dabei. Die Leute wissen auch genauer, worauf sie sich einlassen. Sie sind häufig sehr gespannt, wie man christliche Musik mit Rock verbinden kann.

Das ist nach all den Jahren immer noch ein Thema?

Markus: Es ist immer noch bei vielen Leuten ein gewisses Erstaunen da.

Andreas: Der „Verein“ ist über 2000 Jahre alt. Da geht alles ein bisschen langsamer. Rockmusik in der Kirche gibt es vielleicht seit 50, 60 Jahren. Also quasi ein Wimpernschlag.

Müsst ihr heute denn weniger Überzeugungsarbeit leisten als damals in euren Anfängen?

Markus: Als wir im November 1989 angefangen haben, waren wir noch fast 30 Jahre jünger.

Andreas: Die Gründung hat übrigens überhaupt nichts mit der Wendezeit zu tun. Das war rein zufällig. Es gab in der Kirchengemeinde St. Lorenz eine Jugendband, die sich aufgelöst hatte. Markus war als einziger übrig und hat ein paar Leute angesprochen.

Markus: Im Alter zwischen 17 und 25 waren wir noch viel provozierfreudiger. Wir haben manche Gottesdienste mit relativ viel Provokation gespickt. Mit Ausdrücken in den Texten, von denen einige der Meinung waren, das gehört nicht in eine Kirche. Mit der Lautstärke und der Art der Musik an sich. Einige Konservative in der Gemeinde glaubten, in eine Kirche gehören nur Orgelmusik und vielleicht noch ein Streichquartett. Aber um Himmels Willen kein Verstärker und kein Schlagzeug. Vieles haben wir abgelegt, um unseren Texten mehr Ausdruck zu verleihen. Die Texte sind uns sehr wichtig. Sie sollen verstanden werden und wir geben uns viel Mühe, Texte mit Inhalt zu präsentieren. Es nützt uns nichts, die Leute zu provozieren. Wir wollen sie positiv zum Aufhorchen und Nachdenken anregen.

Mit eurer christlichen Botschaft seid ihr seid ökumenisch unterwegs.

Andreas: Den großen Boss interessiert das wahrscheinlich reichlich wenig, ob wir in der katholischen oder evangelischen Kirche spielen.

Und den Kirchengemeinden ist es ebenfalls egal?

Markus: Gott sei Dank hat sich das sehr gelegt.

Ihr trefft euch wöchentlich zur Probe. Ist das überhaupt nötig? Ihr seid doch eingespielt und euer Repertoire an eigenen Stücken ist über Jahre gewachsen.

Andreas: Wir müssten eigentlich dreimal die Woche proben, um unseren eigenen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Es kommen immer wieder neue Songs dazu. Manchmal sollen wir etwas aus dem Gesangbuch spielen, damit die Gemeinde mitsingen kann. Es gibt auch Stücke, die wir länger nicht gespielt haben, weil wir sie gefühlt schon acht Mal zu oft gespielt haben. Dann wird die Nummer umgekrempelt und neu arrangiert.
Was mir bei Kirchenmusik manchmal Bauchschmerzen bereitet: Wer auch immer sich dort jetzt produziert, der produziert sich und führt, was er tut, nicht unbedingt zur Ehre Gottes durch. Es geht darum, dass die Leute einen schönen Gottesdienst erleben und nicht den super Organisten oder den tollen Chor auf Durchreise bewundern, obwohl der Auftritt gar nicht zu dem Gottesdienst gepasst hat.

Markus: Die regelmäßigen Proben haben auch einen ungemein sozialen Aspekt. Eine Gemeinschaft, die sich nicht regelmäßig trifft, ist keine Gemeinschaft. Das lässt sich durch keine E-Mail und kein What’sApp ersetzen. Wie intensiv auch immer die Probe wird, ist zweitrangig. Selbst Profikünstler haben mehr gemeinsam als den finanziellen Erfolg. Sonst geht das nicht auf Dauer gut. Es würde nie über 30 Jahre gut gehen, wenn nicht eine gewisse Freundschaft da ist, die auch gepflegt wird.

Ihr habt von Beginn an eigene Songs gespielt, oder?

Markus: Nein. Wir haben anfangs gecovert. Als wir 1994 erste Aufnahmen realisiert haben, sind wir ganz unbedarft herangegangen. Wir haben gespielt, was wir spielen wollten – obwohl es nicht unsere eigene Musik war. Bei der zweiten Aufnahme 1998 ist uns deutlich gesagt worden, dass das ein heißes Eisen ist, Songs aufzunehmen, ohne die Einwilligung der Urheber zu besitzen. Das war der Punkt, als wir gesagt haben: Schluss, wir machen nur noch eigene Stücke.

Wie funktioniert denn das Komponieren und Texten bei euch? Ist das Teamarbeit?

Markus: Es kann passieren, dass es aus einer Session heraus entsteht, dass aus Jammen ein Lied geworden ist.

Andreas: Und Markus hat dann spontan auf der Rückseite eines Kassenbons einen Text dazu geschrieben. Mittlerweile kann man mit der Technik zu Hause ein Stück komplett durchkomponieren und arrangieren. Dann kommt man mit der Idee. Manchmal ist allerdings auch schnell klar: Vielleicht ist das Stück nicht schlecht, passt aber nicht zu der Truppe. Sicherlich ist nicht jedes Stück mein Lieblingslied. Aber alle müssen mehr oder weniger dahinter stehen. Es muss durch den Gruppen-TÜV, sodass sich jeder damit identifizieren kann.

Komponiert denn jeder bei euch?

Markus: Jeder hat das grundsätzliche Recht dazu, so etwas einzubringen. Es haben sich die meisten schon versucht. Es hat sich aber letzten Endes herauskristallisiert, dass ich die meisten Titel zumindest getextet habe.

Die Texte waren schon immer deutsch. Hattet ihr Sorgen, dass es manchmal schnell kitschig werden könnte?

Andreas: Wir haben öfter gehört, dass wir mit englischen Texten erfolgreicher sein könnten. Aber dann hätte sich Luther nicht die Mühe machen müssen und hätte die Bibel gleich ins Englische übersetzen können. Wir haben einige unserer Lieder ins Englische übertragen. Das hat damit zu tun, dass wir beim internationalen Weltjugendtag oder bei unseren Konzerten im Ausland dem Publikum mit englischen Texten entgegenkommen.

Markus: Aber im Prinzip ist es widersinnig. Ich habe auch schon englische Texte geschrieben. Einfach, weil ich Lust dazu hatte. Es ist sicherlich auch etwas Brauchbares dabei herausgekommen. Aber wir wollen mit unseren Texten die Leute zum Nachdenken anregen, ihnen auch Freude machen. Von daher bietet sich die Muttersprache immer an. Die Gefahr, dass ein deutscher Text ins Kitschige abrutscht, ist nicht größer als beim englischen Text. Es fällt nur mehr auf.

Welche Themen sprecht ihr an?

Markus: Natürlich ist die Bibel eine unerschöpfliche Quelle für neue Texte. Wie kann man einen Text, ein Lied, einen Psalm aus dem Alten Testament in neue Worte und Musik kleiden, ohne den Inhalt zu verfälschen? Es gibt auch Stellen aus dem Neuen Testament, die man sehr gut verarbeiten kann, weil dort Themen vorkommen, die auch heute die Menschen berühren wie vor 2000 Jahren.

Andrew Lloyd-Webber hat es ja vorgemacht.

Zum Beispiel?

Markus: Andrew Lloyd-Webber hat es ja vorgemacht. (Anmerkung der Redaktion: Zum Beispiel mit den Musicals „Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat“ und „Jesus Christ Superstar“.) Die Vertreibung der Händler durch Jesus aus dem Tempel - das ist Gesellschaftskritik. Orte, die eigentlich für den Glauben vorgesehen sind, werden von Leuten zum reinen Kommerz genutzt.

Andreas: Das müssen nicht einmal Orte für den Glauben sein. Die Tendenz, alles zum reinen Kommerz zu machen, ist hinlänglich bekannt. Selbst ein Sport-Großereignis wird dadurch bemessen, was es finanziell einbringt. In der biblischen Geschichte wurde der friedfertige Jesus richtig zornig. Wer daraus keinen Metal-Song machen kann, versteht die Geschichte nicht. Zu dieser Textstelle findet man kaum Vertonungen, weil man musikalisch eindeutig diesen Zorn herausbringen muss. Da geht der Sänger stimmlich an seine Grenzen.

Heavy Metal – ist das nicht als Musik für Satanisten verschrien?

Andreas: „Hey Gott, ich sehe dich nicht. Wo ist deine Größe deine Macht? Überlass mich nicht der dunklen Nacht. Wo bist du, wenn Panzer dröhnen und Bomben fallen? Wenn Frauen geschändet und getötet werden? Trägt die Menschheit dann noch dein Gesicht oder lacht des Teufels Fratze im grellen Licht?“ So eine Nummer kann nur krachen. Da muss auch mal was passieren. Das muss die Leute musikalisch aufrütteln.

Markus: Ein anderes Beispiel ist das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Jemand, der alles hinter sich lässt und in einem Sumpf landet. Sein Leben rinnt ihm aus den Händen, er verliert die Standfestigkeit und sagt irgendwann: Ich gehe zurück nach Hause und beginne wieder von Neuem. Das passiert heute noch täglich. Wie viele Familien gibt es, in denen das Kind, der Jugendliche, auf Abwege kommt und vielleicht Jahre später erkennt, wie blöd er war und dass seine Eltern alles für ihn getan haben? Das hat nichts mit Glauben zu tun, so etwas gibt es in jeder Familie – egal, ob christlich, muslimisch, jüdisch oder atheistisch.

Andreas: Am Ende zählt die unbändige Freude von dem Vater, dass sein Sohn noch lebt.

Nehmt ihr die Idee und baut einen neuen Text dazu?

Markus: Da ich diese Geschichte sehr anrührend finde und sie auch zeigt, dass Liebe auch ganz unterschiedliche Wege geht, habe ich sie als Idee genommen und einen völlig neuen Text geschrieben. Es wird dann nicht ein Mastkalb vor Freude geschlachtet. Im Refrain heißt es stattdessen: „Heute steigt bei uns eine Party.“ Aber im Prinzip ist nichts anderes gemeint.

Ich bin überhaupt kein Freund davon, die Leute von der Bühne herab zu missionieren.

Wie gläubig ist euer Publikum?

Andreas: Ich bin überhaupt kein Freund davon, die Leute von der Bühne herab zu missionieren. Ich kann nur meine Lebenseinstellung mit der Musik, die ich gut finde, darstellen. Wenn die Leute aber interessiert sind und man im Nachhinein ins Gespräch kommt, ist dies das Höchste, was man erreichen kann. Ich kann nur zeigen, was mich bewegt und was ich empfinde.

Markus: Selbst wenn die Emotion über unseren Auftritt Wut oder Ärger ist, beschäftigt sich aber dennoch jemand intensiv damit.

Sind die Gespräche nach dem Konzert manchmal länger als der eigentliche Auftritt?

Markus: Das hat es auch schon gegeben.

Ich nehme an, ihr kennt mittlerweile jede Kirche von Innen.

Andreas: Dazu nenne ich am liebsten immer ein ganz altes Skorpions-Zitat: Wir spielen überall, wo es eine Steckdose gibt.

Und das deutschlandweit.

Markus: Soweit wir angefragt werden, ist das kein Problem.

Andreas: Und das alles ohne Klinkenputzen.

Die Szene christlicher, moderner Musik ist wahrscheinlich übersichtlich, oder?

Andreas: Ja. Es gibt in Thüringen in der Art, wie wir unterwegs sind, eigentlich niemanden. Auf diesem Level kenne ich kaum Bands in den neuen Bundesländern. Es gibt eine Truppe, die ist noch länger am Start als wir, und das ist „Patchwork“ aus Potsdam.

Habt ihr einen festen Fankreis?

Markus: Es gibt eine kleine Zahl, die uns nach Möglichkeit auch zu den Konzerten folgt. Aber das sind vielleicht zwei Hände voll.

Andreas: Es gibt Leute, wenn wir beispielsweise Ostersonntag früh um fünf Uhr einen Osternachtgottesdienst in St. Lorenz spielen, die dann mit anderthalb Stunden Fahrzeit morgens auf der Matte stehen.

Fünf Uhr morgen Rockmusik? Ist das überhaupt möglich?

Andreas: Man kann dies nicht für Geld tun. Man muss schon voll einen an der Waffel haben. In den Tag hinein hat für uns viel mehr von Auferstehung als Samstagnachts, wenn ich mich ins Bett lege. Für so richtig bekloppte Ideen sind wir immer zu haben.

Wie viele eigene Songs habt ihr denn?

Andreas: Das sind über vier Stunden Musik, im Moment proben wir Lied Nummer 76.

In wie vielen Liedern kommt das Wort Gott vor? Und was reimt sich auf Gott?

Andreas: Geh mit Gott, aber flott.

Markus: Es gibt schon eine ganze Reihe von Liedern, in denen das Wort Gott tatsächlich vorkommt. Aber das muss ja nicht immer das letzte Wort in der Zeile sein, damit sich irgendetwas darauf reimt. Ich habe einige Lieder bewusst zweideutig geschrieben, dass sie als Liebeslied verstanden werden können, aber auch als christliches Lied an oder um Gott. Auch aus dem Gedanken heraus, das ist kirchliche Tradition, mit Bildern aus der weltlichen Liebe die Botschaft von Gott zu transformieren.

Habt ihr im Reformationsjahr mehr zu tun? Luther hat viele Kirchenlieder geschrieben und einen großen Anteil daran, dass überhaupt gesungen wird in der Kirche.

Andreas: Das ist richtig. Es waren viele Sachen im Gespräch, aber es hat sich bisher nichts ergeben.

Das ist die Verpflichtung, die ich bekommen habe.

Glaube und Musik gehören bei euch fest zusammen. Spürt ihr manchmal, dass euch Gott die Hand führt?

Markus: Für mich persönlich ist es so: Das Wesen Gottes ist Kreativität. Denn er war Schöpfer. Er hat den Menschen als sein Abbild geschaffen. Wenn ich das Wesen Gottes in meinem Leben zum Ausdruck bringen will, muss ich kreativ sein. Und das jeder nach seinen Möglichkeiten. Da spielt es keine Rolle, ob ich den ganzen Tag am Computer sitze und Software entwerfe oder am Kochtopf stehe und tolle Gerichte zaubere. Oder ob man eben wie ich Schmuck macht oder Musik, Gemälde oder Fotografie. Das ist mein Hauptmotivationsgrund. Ich habe diese Kreativität bekommen, weil ich Mensch bin, nicht weil ich Christ bin. Damit muss ich etwas anfangen. Das ist auch die Verpflichtung, die ich bekommen habe.

Andreas: Wenn mir der große Boss ein Talent zum Musikmachen gegeben hat, habe ich es doch verdammt noch mal zur Ehre Gottes einzusetzen. Aber ob mir Gott die Finger geführt hat, wenn mir eine Melodie auf der Gitarre eingefallen ist, das würde ich für anmaßend halten. Und ob das, was wir machen, richtig ist, werden wir ohnehin erst viel später erfahren.


Woher kommt euer Bandname?

Markus: Kidron ist ein Tal in der Nähe von Jerusalem, ein ausgetrockneter Flusslauf. Er wird in der Bibel erwähnt, als Jesus sich vor seiner Kreuzigung zurückgezogen hat in den Garten Gethsemane, um dort zu beten. Wir fanden: Es klingt schön.


Wie sieht es mit einem neuen Album aus?

Andreas: Wir haben uns das fest vorgenommen. Jeder entwickelt sich weiter.

Markus: Es ist bei jedem die Lust da, aber wir haben im Moment nicht so richtig den Zipfel, wo wir anfangen wollen.

Hintergrund:

Kidron sind Sänger Matthew, Bassist „bigB.“, E-Gitarrist „Pfeife“, Akustik-Gitarrist „Pustl“, Schlagzeuger „@lien“, Mager und Techniker Achim sowie First Assistant Jonas.
Mehr Infos: www.kidron.de

Termine:

26. Mai, 20 Uhr, Konzert St-Elisabeth-Kirche, Ranis
28. Mai, 10 Uhr: Gottesdienstgestaltung St.-Nikolaus-Kirche, Erfurt

Autor:

Michael Steinfeld aus Erfurt

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