Worte zum Sonntag
Krafttraining von oben

Krafttraining
  • Krafttraining
  • Foto: Stephanie Hofschlaeger / © www.pixelio.de
  • hochgeladen von Egmond Prill

Nach den Feiertagen füllen sich die Fitness-Räume. Weihnachtsbraten, Silvesterschmaus und Süßes haben Pfunde gebracht. Nun muss der Körper wieder in Form gebracht werden. Das Schwitzen an den Geräten dient dem Muskelaufbau und der Stärkung der Figur.

Da klingt es fremd, wenn ein Bibelspruch von der Freude über die eigene Schwäche redet: „Christus hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne.“ (2.Kor. 12,9).

Der Apostel Paulus schaut auf seinen Körper und sein Leben. Von Krankheiten geplagt, durch Reisen gefordert und Gefängnis­aufenthalte geschwächt, ist er keine strahlende Leuchte. Und doch: Seine Kraft kommt nicht aus der Muskelmasse, auch nicht aus der Glaubensstärke, sondern von Christus. Dieser Gedanke stellt unsere Vorstellungen von Stärke auf den Kopf. Oder besser: Vom Kopf auf die Füße. Wer auf beiden Beinen steht, hat Halt. Wer festen Grund unter den Füßen hat, kann Stürme überstehen. Christus will unsere Schwächen in Stärke wandeln. Er will uns Lebensgrund geben. Bitten wir um diese Kraft von oben und das feste Fundament unten. Vertrauen wir neu auf Gottes Kraft in allen Lebens­lagen und allen Tagen dieses Jahres. Und bleiben wir gerade jetzt beim „Fett-weg-­Trainieren“.

Gesegnete Zeit.

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