Heute: Dem Liebsten mal auf sanfte Weise Danke sagen!
Küss-Deinen-Partner-Tag 2019 - der 28.4.2019 - Vom Glückshormon Endorphin und Herzklopfen

Küsse-Deinen-Partner-Tag! Auch die Mitarbeiter des Kinderhospizes wie Stephan Masch und  seine Freundin Franziska Thümmel, Koordinatorin im Kinderhospiz in Tambach-Dietharz, nutzen die Gelegenheit.

Auf die Plätze, fertig, Kuss! Heute, am 28. April 2019, ist der Küss-deinen-Partner-Tag!

Über den Erfinder des Tages weiß man nichts. Am Küss-deinen-Partner-Tag sollten trotzdem fleißig Küsse die Lippen wechseln. Doch gerade die Partner in den Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern haben es nicht leicht. Der Pflegealltag lässt nur ganz wenig Spielräume für Zweisamkeit, zu wenig Zeit für den Partner. Eine betroffene Mutter erzählt, dass es bei ihr so gewesen sei, dass sie und ihr Lebenspartner nie als Paar wahrgenommen worden seien. Einer von beiden habe sich immer um das in hohem Maße pflegebedürftige Kind gekümmert, während der jeweils andere Termine wahrgenommen habe.

"Wir waren nie gemeinsam auf einer Party, einer Feier, gemeinsam bei Elternabend unserer anderen Kinder. Das ist nicht leicht für eine Partnerschaft!" Trotzdem stehen die beiden zusammen. 

Umso wichtiger ist es, dass sich betroffene Familien Freiräume schaffen. Diese bietet das stationäre Kinder- und Jugendhospiz in Tambach-Dietharz. Denn: Nicht nur das betroffene Kind, sondern die gesamte Familie hat die Gelegenheit, für insgesamt 28 Tage im Jahr die liebevolle Pflege in dort Anspruch zu nehmen. Das alles wird durch Spenden ermöglicht.

Es schafft die Möglichkeit, auch mal wieder Zeit mit dem Partner zu verbringen, während das betroffene Kind vom Fachpflegepersonal versorgt wird. Allerdings, so weiß Stephan Masch, der sich um Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising kümmert, sei es zunehmend schwerer, auch Fachpflegekräfte zu finden. "Wir könnten auf der Stelle neue Fachkräfte einstellen", sagt er.

Doch zurück zum Kuss: Was bewirkt diese Berührung der Lippen?

Küsse schaffen Nähe und Vertrauen - und auch Herzklopfen. Wer etwa 70 Jahre gelebt hat, hat im Laufe seines Lebens schon rund 100.000 mal geküsst, durchgängig etwa 76 Tage. Küssen hilft auch gegen Stress. Mediziner haben herausgefunden, dass bei einem Kuss Hormone freigesetzt werden:  Serotonin, Dopamin, Oxytocin, Adrenalin und das Glückshormon Endorphin. Das Stresshormon Cortisol dagegen wird ausgeschaltet. Küssen trainiert zusätzlich auch das Herz und die Lunge.

Worauf warten Sie noch? Besser Küssen lernen, hier haben wir eine Anleitung gefunden?

Autor:

Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz aus Nordhausen

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