Mein Museum: Uhrenmuseum in Ruhla, eine Geschichte Thüringer Zeitmessgeräte

Uhrenmuseum Ruhla: Wie ein Schwein ins Uhrwerk? Nein, nicht in Ruhla, dort gibts die Anleitung.
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  • Uhrenmuseum Ruhla: Wie ein Schwein ins Uhrwerk? Nein, nicht in Ruhla, dort gibts die Anleitung.
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+ Mein Museum: Wie Ruhla tickt + Uhrenmuseum Ruhla, hier ist die Zeit nicht stehen geblieben +


Was gibt‘s Musehenswertes?
Gezeigt werden Taschenuhren und Armbanduhren, die in Ruhla hergestellt und entwickelt wurden. Vom Beginn der Produktion im 19. Jahrhundert bis heute. Zudem sind funktionstüchtige Maschinen aus der Fertigung zu sehen.

Woran führt kein Weg vorbei?
Am Verkaufs- und Uhreinlounge der noch immer arbeitenden Uhrenfabrik in Ruhla. Hindurch geht es zu den drei Ausstellungsräumen.

Museum zum Staunen:
Die Entwicklung von einer Idee bis hin zu fertigen Produkten ist schrittweise zu sehen: Einst fingen die Gebrüder Thiel in Ruhla an, Attrappen von Taschenuhren für Kinder zu bauen. Das war der Grundstein für eine ganze Uhrenindustrie in dem Thüringer Bergstädtchen.

Ihr liebstes Stück?
Eine funktionierende Bestückungsanlage, die zeigt, wie Quarz-Werke maschinell montiert wurden.

Museums-Rundgang:
Den gibt es mit oder ohne Führung. Wegen der unzähligen Einzelobjekte, sollte man wenigstens ein Stunde Zeit mitbringen.

Sind auch Kinder museumsreif?
Für Kinder sind Armbanduhren mit Mickymaus, die für den amerikanischen Export produziert wurden, sehenswert. Allerdings: zu jung sollten die Kinder nicht sein, denn es gibt viel Technik zu bestaunen.

Museum zum Mitnehmen:
Neben Informationsmaterial gibt es zu Ende des Jahres einen Kalender des Fördervereines zugunsten der Sammlung. Ein kleine Auswahl technisch-überholten Modellen aus früheren Zeiten ist im Eingangsbereich erhältlich. Zudem sind alle neuen Kollektionen als Werksverkauf zu haben.

Das muss gesagt werden:
Das Museum erzählt einen Ausschnitt Thüringer Manufaktur und Industriegeschichte. Auch in Sachen Design und Innovationen hält es einiges bereit.

Museums-Haus:
Das Museum wurde an traditioneller Stelle im Gebäude 1, einem Kulturdenkmal des Freistaates Thüringen, eingerichtet. Das Gebäude ist ein 6-geschossiger Klinkerbau aus dem Jahre 1932.

Museum im Netz:
www.ruhla.de

Zur Sache: Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag je 10 bis 16.30 Uhr, Freitag 10 bis 15.00, Samstag 10 bis 14 Uhr; Adresse: Bahnhofstraße 27, 99842 Ruhla, Telefon: 036929 / 700

  Protokoll Axel Heyder

Autor:

Axel Heyder aus Erfurt

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