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Party.San Metal Open Air: So war es am Samstag 2017 + Fotos vom Freitag in Schlotheim, Flugplatz Obermehler

Wo: Flugplatz , Obermehler, Obermehler auf Karte anzeigen
Party.San 2017, in Obermehler ließ man sich auch durch den Regen nicht schrecken.
Party.San 2017, in Obermehler ließ man sich auch durch den Regen nicht schrecken.
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Text/ Fotos von Mathias Fritsche (Samstag) Fotos Axel Heyder (Freitag)

Jede der Bands vom Samstag hatte ihr Publikum in ansprechender Menge, konnte dieses auch begeistern. Den Aufforderungen zum Mitmachen kam dieses gut nach.

INQUISITION  ... und dann fing es leider auch noch wieder an leicht zu regnen. Die schwarzmetallische Darbietung der Kolumbianer konnte nicht so richtig überzeugen. 

NECROPHOBIC soll der schwarze Schwedentod sein, war gefühlt aber eher abwechslungsreicheres Schwarzmetall und hat sehr gut gefallen. Zudem wussten die Herren die Fans vor der Bühne zu begeistern! Gutes „Posing“. Etwas, um sich dasas komplette Programm rein zu ziehen.

Im Zelt bei VIGILANCE. aus Slowenien. Eigentlich nur wegen ein paar Bildern, der Sound war mäßig, so richtig konnte man nicht auf den Geschmack kommen. Wurde mit Heavy/Black Metal „beworben. Teilweise überschnitt sich das Programm mit dem der Hauptbühne. Eine heer generelles Problem. Man muss sich entscheiden, allerdings gab es nur jeweils ca. 5 Minuten Überschneidung.

Auch  INSOMNIUM kamen bei mir und den anderen Rezipienten sehr gut an! Speziell der zweistimmige Gesang konnte mich überzeugen. Dabei würde ich Klargesang, sowohl solo als auch im Duett mit dem Bassisten, als lobenswert hervorheben. Gut gefallen haben mir die langsamen Passagen. Ich mag es eben abwechslungsreich. War ich auch vollständig dabei.

Mit DESASTER auf der Hauptbühne ging meine Programm weiter:  Es war die erste Band des Tages mit Feuer auf der Bühne. Die haben ordentlich losgelegt und die geneigten Zuhörer der ersten Reihen mitreißen können. Ich war schwermetallisch begeistert. Mehr Thrash- als Black Metal. Jemand neben mir hat auch noch punkiges reininterpretiert.
Anm. des Verfassers: Der Sänger hat mächtige Oberarme ;-) 

Um mir die Wartezeit auf POSSESSED zu verkürzen, weil ich ein paar ältere Sachen (Demo) von KRATER kenne und deutschsprachigen Black Metal mag, habe ich nochmal die Zeltbühne besucht. War schon wieder fast Schluss und für mich akustisch eher niederschmetternd. Ich gebe jetzt mal dem „Müscher“ die Schuld. Das Repertoire von KRATER ist vlt. auch schwer auf die Bühne zu bringen. 

POSSESSED waren die Ersten, die ich am Samstag unbedingt sehen wollte. Tja, was soll ich sagen? Für mich passt hier vielleicht ein Zitat von Vicco von Bülow aka LORIOT: „Früher war mehr Lametta!“ Habe aber trotzdem das ganze Konzert verfolgt. Gute Show. Sehr viele begeisterte Leute vor der Bühne. Ist ja quasi eine Legende. Ich glaube im nächsten Jahr soll es eine neue Platte geben. Soweit ich mich erinnere, gab es auch schon ein paar Titel und auf jeden Fall eine Ansage vom Sänger dazu. Wäre dann die erste LP seit 1986  

An MARDUK komme ich einfach nicht ran. Die machen ihre Sache sicher gut. Aber Vollgas-Black Metal, zumindest gefühlt, kann ich nur kurzzeitig, zumindest live. Musste mich nach dem „Knipsen“ erst mal erholen, damit ich TRIPTYKON noch schaffe.

TRIPTYKON hatten schon bei der Autogrammstunde ordentlich zu tun, konnten auch zu fortgeschrittener Stunde noch einmal die Fläche vor der Bühne gut füllen. Neben „eigenen“ Titeln natürlich auch diverse CELTIC FROST Highlights die von Publikum vehement eingefordert wurden! Zu Beginn gab es noch einige Unterbrechungen wg. technischer Probleme speziell bei Herrn Fischer. Der dann ironisch/genervt war. War übrigens nach 8½ Jahren das letzte Konzert mit dem Schlagzeuger. Der wandert aus. 

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