Pothead im Erfurter Gewerkschaftshaus: An Blutwurst werden wir uns nie gewöhnen

Rock n Roll gerade aus! Mit Pothead in Erfurt
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Pothead im Erfurter Gewerkschaftshaus – Alles mit "R" ist schwierig

Die Berliner Band Pothead besteht aus drei Musikern. Zwei von ihnen stammen aus der Gegend von Seattle, wo einst der Grunge seinen globalen Siegeszug in den 1990ern mit Bands wie Nirvana antrat. Damals machten auch Bradley Kok und Jeffery Moore, alias Brad und Jeff, die manchmal sogar für Brüder gehalten werden, schon Musik. Bevor sie am Samstag in Erfurt rocken, sprach ich mit ihnen.

Was war der größte kulturelle Schock, den ihr seit Eurer Zeit in Berlin erleben musstet?
Jeff: Ich glaube, das war eindeutig die Loveparade.

Welche Wörter in der deutschen Sprache verwechselt Ihr am liebsten?
Jeff: Am Anfang waren es die Wörter „wichtig“ und „richtig“. Auch „Pfützen“ und „Fotzen“ waren akustisch kaum auseinander zu halten, die Bedeutung allerdings ist schon ein großer Unterschied. „Frauenabend“ war ebenfalls ein für mich unverständliches Wort.

Was sind die für Euch am komischsten klingenden Wörter, welche waren ganz schwer zu erlernen?
Brad: Alles mit „R“ ist für uns schwierig, so wie unsere Büroadresse. Das Büro war jahrelang in der Ritterstrasse, das ist schwer auszusprechen und jetzt ist es nicht besser geworden. Seit ein paar Jahren ist es in der Rungestrasse.

Welche Dinge bringt ihr auf jeden Fall mit, wenn ihr aus den Staaten von einer Urlaubsreise zurückkommt?
Brad und Jeff: Auf dem Heimflug dürfen auf keinen Fall fehlen: Dosen, Muscheln und ab und zu auch Gitarren.

Was ist in Seattle, wo ihr herkommt, unschlagbar?
Brad: Die Natur natürlich (lacht).

Beim Fußball-Spiel Deutschland - USA, wem drückt ihr die Daumen?

Brad und Jeff: Das ist eine einfache Frage: wir sind beim Fußball für Deutschland.

An welche Dinge hier auf der Seite der Erde werdet ihr Euch nie gewöhnen?
Jeff: An Blutwurst, was schon übel klingt.

Unterscheiden sich der deutsche und der amerikanische Musikmarkt?
Brad: Nein, das ist sich inzwischen sehr ähnlich. Es ist schwer zu sagen. Da gibt es wohl kaum Unterschiede.

Autor:

Axel Heyder aus Erfurt

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