Salzmannpreis: Zwei Auszeichnungen nach Erfurt

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+ Zum fünften Mal wurde in Thüringen die höchste pädagogische Auszeichnung verliehen: der Salzmannpreis des Freistaates. +

Übergeben wurde der Preis von Bildungsministerin Birgit Klaubert an zehn Persönlichkeiten, die sich in der frühkindlichen, schulischen und außerschulischen Bildung sowie im Ehrenamt besonders verdient gemacht haben.

Eine der Preisträgerinnen ist Christiane Bernuth, Präsidentin der Deutschen Soccer Liga e.V. Sie hat nach Ansicht der Jury eine Plattform geschaffen, auf der sie mit ihren Mitstreitern pädagogische Projekte verwirklicht, die sich sowohl an Inklusion als auch an Chancengleichheit orientieren. Gewürdigt wurden Maßnahmen wie Weiterbildung für multiprofessionelle Teams an Schulen, ein Projekt, das junge Eltern in herausfordernden Lebenslagen unterstützt sowie die Ausbildung von Fairplaybotschaftern und -innen. Hierbei soll vor allem die Urteilsfähigkeit von Jugendlichen in Hinblick auf Vorurteile und Vielfalt gestärkt werden.

Ort der Übergabe war die Thüringer Staatskanzlei. Dort wurde auch an den Namensgeber dieses Preises, der Thüringer Reformpädagoge Christian Gotthilf Salzmann (1744 – 1811)erinnert. Er war ein deutscher Aufklärer und auf dem Gebiet der Reformpädagogik und gründete die bis heute bestehende und international anerkannte Landerziehungsanstalt in Schnepfenthal.

Der zweite Erfurter Preisträger war Dr. Claus-Peter Lochner, 1991 Gründer der CJD Christopherusschule Erfurt und dort bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand tätig. „Er widmete sich
dem Aufbau einer Schule für Kinder und Jugendliche, welche in der DDR als bildungsunfähig galten“, hieß es in der Laudatio. Er habe Therapie und Pflege als wichtige Unterrichtsinhalte etabliert und dafür reformpädagogische Ansätze im Unterricht genutzt. Er habe Werkstätten und Fachräume nach den Ideen Freinets und Montessoris einrichten lassen sowie in wissenschaftlichen
Diskursen verdeutlicht, wie wichtig das Bildungsrecht und die Bedeutung des Unterrichts für Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung sei.

Autor:

Axel Heyder aus Erfurt

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