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Heinrich-Hertz-Gymnasium jubelt
Song aus Erfurt bald auf CD

Der erfolgreiche Kammerchor vom Heinrich-Hertz-Gymnasium
Der erfolgreiche Kammerchor vom Heinrich-Hertz-Gymnasium (Foto: Helke Floeckner)
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Bundesweiter Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik: Beim begleitenden Song Contest mit mehr als 2500 Teilnehmern haben es Erfurter Schülerinnen weit nach vorn geschafft und hören ihr Lied bald auf CD:

“Mit Musik können wir die Welt besser machen!“ Mareike strahlt und lässt an ihren Worten nicht den Hauch eines Zweifels. Celina, Lea, Marie und Marie, Julia, Samantha und Katharina nicken dazu, keine Frage, sie sind zu einhundert Prozent einig. Die 17- bis 19-Jährigen singen gemeinsam im Kammerchor des Erfurter Heinrich-Hertz-Gymnasiums und sind voller Begeisterung, voller Euphorie. Genau wie ihr Song. „Unsichtbare Grenzen“ haben sie ihn genannt, ihn selbst getextet und komponiert. Und bald wird sich ein großer Traum für die Mädchen erfüllen. Ihr Lied erscheint auf CD.

Das hätten sie nie zu hoffen gewagt. Als ihnen ihre Lehrerin und Chorleiterin Isabelle Lorenz von dem bundesweiten Schulwettbewerb „Alle für eine Welt für alle“ erzählt und davon, dass für ihn in einem begleitenden Song Contest eine Hymne gesucht wird, sind die Sängerinnen Feuer und Flamme. Schließlich geht es im Wettbewerb um nachhaltiges, verantwortungsvolles Handeln, das Miteinander in einer globalen Welt. Das sind genau ihre Themen. „Dazu ein Lied zu machen, war eine neue Herausforderung, die wir sofort angenommen haben“, erinnert sich Mareike. Und so entsteht, auch mit Unterstützung von Isabelle Lorenz, Stück für Stück ihr Song.

Er klingt ein wenig nach Ballade, vermischt mit Poetry-Slam-Akzenten, manchmal melancholisch, aber immer positiv, nach vorn blickend. Zuerst ist die Melodie da, dann nimmt auch der Text Form an. Darin geht es um Vorurteile, um Akzeptanz und Toleranz. „Wir möchten durchaus Kritik üben und sagen, was nicht richtig ist“, erzählt Celina. „Aber man kann auch etwas verändern, Besseres tun, dazu möchten wir mit unserem Lied anregen“, fügt sie hinzu. Das funktioniert nicht nur beim Zuhörer. Die Sängerinnen selbst sind durch diese gemeinsam Arbeit nachdenklicher geworden, sehen genauer hin, stellen noch mehr Fragen als zuvor. „Du musst bestimmte Dinge einfach selbst empfinden, um über sie schreiben zu können“, ist Julia überzeugt.

Es hat funktioniert, die acht jungen Damen haben ihr ganzes Können in den Song gepackt. Nun gehören sie nicht mehr einfach nur zu den mehr als 2500 Song-Contest-Teilnehmern mit ihren 500 eingereichten Songs, sondern haben es unter die 23 Besten geschafft. Deren Titel erscheinen im kommenden Jahr auf dem professionell produzierten „Eine Welt-Album“.

Und so klingt's:

Unter www.eineweltsong.de ist das Lied „Unsichtbare Grenzen“ der Erfurterinnen zu hören. Infos zum Schulwettbewerb: www.eineweltfueralle.de

Der erfolgreiche Kammerchor vom Heinrich-Hertz-Gymnasium
Mit ihrem selbst geschriebenen Song "Unsichtbare Grenzen" haben es Lea, Katharina, Marie und Marie, Samantha (vorn, v.l.) sowie Julia, Mareike und Celina vom Erfurter Heinrich-Hertz-Gymnasium auf das "Eine-Welt-Album" geschafft. Vorn im Bild ihre Lehrerin und Kammerchorleiterin Isabelle Lorenz.
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